....wollten wir, denn die hat sich in diesem Jahr bisher nur ganz selten gezeigt. Nachdem unser Flirt“ mit Miranmar an der Visum-Bürokratie der Botschaft in Hanoi gescheitert war, blieb uns für dieses Ansinnen nur Thailand übrig. Weil es verkehrsmäßig relativ gut von Bangkok zu erreichen ist, wählten wir die Gegend von Hua Hin, dem alten „ Königsbad“
Und so genossen wir denn auch aus unserem Hotelzimmer im 10. Stock einen wunderschönen Blick auf eine tolle Poolanlage über drei Etagen
und auf den weitläufigen Strand.
Bei Ebbe kann man hier kilometerweit laufen und tolle Muscheln finden, ohne durch irgendwelche Bauten oder zu viele Menschenmassen gestört zu werden. Das entschädigt dann auch dafür, dass die Wasserqualität hier im Norden des Golfes von Thailand nicht mit der an der im Süden oder an der Westküste konkurrieren kann. Aber zum Baden in den Wellen reicht es schon mal…
Auf der Promenade verkauften Fischer fangfrische Meeresfrüchte, die sie in mühseliger Arbeit aus den Netzen heraus pulten. Und es präsentierten sich vielfältige neue Varianten der mobilen Speisendarbietung.
Der große „ Renner“ aber waren Tandems und „Quaderodems“ zum Ausleihen, an denen auch die verschleierten Moslemdamen einer Reisegesellschaft ihre wahre Freude hatten.
Natürlich liehen wir auch für einen Tag eine kleine „ Honda Automatik“. Welch ein Weltensprung im Gegensatz zur Fahrweise in Vietnam!!! Nicht nur wegen des Linksverkehrs, nein, hier fährt man zwar forsch, aber gesittet. Gehupt wird kaum.
Im
Sommerpalast der Königsfamilien der 20er Jahre ging es zwar gediegen und vornehm zu, die Möblierung der königlichen Wohn- und Schlafgemächer und Baderäume war aber eher simpel.
Aber viel frische Luft gab es in allen Räumen.
Die
Stadt Hua Hin bietet keine eigentlichen Sehenswürdigkeiten, aber viele Touristen und demzufolge Kneipen und Restaurants aller Art. Ein „ verschlafener“ Bahnhof, auf dem die Züge noch mit der Glocke angekündigt werden, mit der königlichen Wartehalle ( leider gerade in der Restaurierung) hat wenigstens etwas Flair.
Hier in dieser Region lassen offensichtlich noch viele, hauptsächlich amerikanische
„ Marken“ produzieren und so finden sich auch zahlreiche „ outlets“ und ein riesiger Einkaufsmarkt mit einem breiten Spektrum von Marken.
Nachtmarkt in Bangkok
Von unserem Kurz-Aufenthalt im Januar 2008 war uns der
Nachtmarkt am Lumpini-Park noch in guter Erinnerung. Deshalb wählten wir wieder ein Hotel in der Silom Road, ganz in der Nähe. Doch die Enttäuschung war groß: Am gleichen Ort „ begrüßte“ uns ein Bauzaun.
Davor waren wir in verschiedenen Foren im Internet nicht gewarnt worden, leider…
Auf dem Rückweg wollten wir noch mal lecker thailändisch speisen und wählten
„ Richard`s Pub“- etwas abseits gelegen. Die Speisekarte klang verlockend, wir fanden Platz, bestellten und merkten erst danach, dass in dem Lokal zwar viele Pärchen verschiedenster Altersklassen saßen, aber Vera war die einzigste Frau- uups….
Das Essen war dann auch schmackhaft. Der Reis wurde in Form eines „ Herzchens“ serviert.
( Das Fotografieren habe ich mir allerdings in dieser Umgebung verkniffen).
Ja und von dieser Lokalität- wieder auf der Silom-Road- war es dann auch gar nicht mehr weit zum 2.
Nachtmarkt in der Patpong Rd. Besondere Attraktion ist hier ein breitgefächertes Angebot an „ zweibeinigem Fleisch“ – Aufgereiht wie auf einer Perlenschnur bieten die Damen ihre Dienste an und zwielichtige Gestalten hantieren mit Katalogen wie mit Speisekarten, um Gäste für die zahlreichen Bars und weiterer Etablissements zu gewinnen. Im weiteren Verlauf gibt es dann auch tatsächlich unzählige Verkaufstände für alle möglichen waren und hauptsächlich Taschen- und Schuhgeschäfte, wechseln sich mit Massagesalons, Restaurants und Bars ab, deren mehr oder weniger geschlossene Türen genügend Blicke auf die „Damen im Käfig oder an der Stange“ preisgeben.
Noch weiter vorn auf der Silom-Rd. wurde es wieder „ zivilisierter“ und wir konnten sogar noch etwas kaufen und uns eine Fußmassage gönnen. Aber auch in diesem Massagesalon konnte ich mich nicht des Eindruckes erwehren, dass die Damen ein wesentlich breiteres Angebot an Dienstleistungen hatten.
Auf der Fahrt zum Flughafen am nächsten Morgen beeindruckte uns ein ums andere Mal die
großzügige Gestaltung der Verkehrswege und die disziplinierte Fahrweise. Welch Revolutionen müssen sich da in Hanoi ereignen, um diesen Zustand nur annähernd zu erreichen!!!!
Hier in Hanoi hat sich das Wetter kaum geändert- mehr noch: wie kamen gerade rechtzeitig zurück, um ab Dienstag ( 15.3.) die bisher „ mistigste Wetterperiode des Jahres“ zu erleben- Dauerregen bei 10...15 Grad.