Mittwoch, 29. September 2010

Mittherbst –Fest

Wer gedacht hatte, dass nur zum Tet- Fest die Vietnamesen „ verrückt spielen“, der wurde in den letzten Tagen eines Besseren belehrt.

Das Trung Tu – Fest, Mittherbstfest, war ursprünglich ein Erntedankfest und wird heute am 15.Tag des 8. Mondmonats als „ Fest der Kinder“ gefeiert Es kündigt sich schon Anfang September  an. Überall werden Stände aufgebaut, an denen die „Kinh Do – moon cake“ verkauft werden. Die gibt es in zahlreichen Variationen und die Luxusausführungen kosten richtig Geld!! Damit kann jeder jedem für irgendetwas danken.


Eine Art  Karneval   ….

In der „Hang Ma“- der Papierstraße in der Altstadt kulminiert das ganze zu einer Art




„ Karnevals- und Weihnachtsmarkt“. Nur, dass es dort keine Würst`l und Glühweinstände gibt. Dafür drängen sich aber in der ohnehin engen Straße neben unzähligen Menschen auch noch Mopeds, Cyclos und sogar auch Autos. Es ist ein unbeschreibliches Gedränge und Geschiebe.
Und was es da nicht alles zu kaufen gibt:

Die traditionellen Mondsterne- mit und ohne dem Bildnis von Onkel Ho!!!

Masken aller Art- von den einfachen Tiermasken über die vornehmen Masken im venezianischen Stil



bis hin zu den großen Drachenköpfen.
 

( Damit ziehen dann die Kinder von Haus zu Haus und erbitten Spenden)






Lampions, Perücken und Kinderspielzeug
Der große Renner waren Pistolen für Seifenblasen, 
die dann auch im dicksten Verkehr auf dem Heimweg 
vom Moped aus eingesetzt wurden.
                       


              








.. und nicht nur die Kinder fühlen sich angesprochen….












In den Vortagen und am Höhepunkt ( in diesem Jahr am 22.9.)  finden in Schulen, Institutionen und Parks zahlreiche Kinderfeste statt  und am  22.9. war selbst in den sonst um 23 Uhr doch relativ ruhigen Straßen „ der Bär los“….

Montag, 20. September 2010

Nachtrag zu Hoi An



Auf dem Weg zwischen Danang ( Flugplatz) und Hoi An kommt man  an den Mamor- Bergen vorbei. Hier wird das Gestein gebrochen und zu Allerhand verarbeitet. Natürlich befindet sich da auch ein Tempel und auch Höhlen sollen zu besichtigen sein.








Und auf der Rückreise trug sich noch folgende Begebenheit zu:

Schauplatz: Flugplatz Da Nang , Sicherheitskontrolle

Eigentlich hatten wir genug Zeit, um alles in Ruhe angehen zu lassen. Als aber beim security check mein Rucksack besonderes Interesse erweckte, schoss es mir plötzlich durch den Kopf:
„ Sch…, du hast das Taschenmesser vergessen“ . und schon hörte ich die Worte: „You have a knife!!!!“. Mein Super-  Multifunktions-Messer, dass uns auf den Touren immer gute Dienste erweist, hatte ich vergessen, im Koffer zu verstauen.  Das wollte ich gar nicht gern verlieren!!!
Vera löste das Problem „ vietnamesisch-deutsch“. Sie schnappte sich das Messer und eilte in die Abfertigungshalle gleich nebenan. Glücklicherweise war das check in noch icht abgeschlossen. So konnte sie eine vietnamesische Familie überzeugen, das Messer in ihren Koffer zu verstauen.

Am Gepäckband in Hanoi meldete sich die Familie auch prompt und wir hatten unser Messer wieder.
Das wäre in FFM wohl niemals möglich gewesen…!!!

Mittwoch, 15. September 2010

Hoi An- Perle in Mittelvietnam

Auf diesem historischen Boden kämpften die Vietnamesen aus dem Norden mit dem Reich der Cham; trafen sich Chinesen und Japaner, um fernab ihrer Heimatländer miteinander Handel zu treiben; versuchten die Franzosen etwas von den Altertümern zu erhalten und trieben die Amerikaner ihr Unwesen mit Ihren Bomben….
Alle haben ihre Spuren hinterlassen- Grund genug, gleich zwei Standorte des World Heritage Found zu bilden.    ( Hier die berühmte Japanische Brücke- das einzigste erhaltenen Denkmal aus der Zeit der Japaner)

Aber Hoi An bietet auch eine einmalige Mischung aus historischen sight seeing und wundervollem Strand- Grund genug, diesem Gebiet einen Besuch abzustatten

Der Strand
Kilometerlang frei zum Laufen, nur an einigen Stellen etwas mehr Menschen, die Liegeflächen der Hotels alle zurückgezogen und… glasklares, nicht übermäßig warmes Wasser…… tolles Herz, was willst Du mehr ??!!
Sicherlich, es wird gebaut en maß. Vor allem weiter nördlich in Danang lassen die großen Objekte von Hyatt u.a. Schlimmes erahnen. Aber noch kann man sich am Strand von Hoi An richtig wohlfühlen..
Erstaunlich war auch noch, dass der sich große Fluss, der ca. 10 km weiter südlich als braune Brühe sich ins Meer ergießt, keine Trübung im Wasser verursacht- Hatten wir Glück mit der Strömung ??

Und – so klar das Wasser auch war- es gibt doch auch Leben darin:
An“ unserem“ Standabschnitt machte uns ein Russe, über dessen Schnorchelaktivitäten wir anfangs doch lächelten, auf zwei Medusen aufmerksam, die majestätisch durchs Wasser glitten. Nicht zu groß, aber dann auch mit bloßem Auge erkennbar, eine blass-blau und eine mit schwarzem „ Rock“.
Muschel zum Sammeln gab es relativ wenig und Fischer waren auch nicht aktiv. Aber ein Stück entfernt holten zwei junge Vietnamesen doch viele lebende Muscheln aus dem Wasser und zu ihrer Beute zählten auch eine Moräne, mehrere kleine Plattfische und sogar ein kleiner Rochen. Da musste wohl doch etwas mehr steiniger und lebender Untergrund sein??


My Son

Diese ehemalige Kultstätte der Cham liegt malerisch im Grünen, ca. 50 km von Hoi An entfernt. Also - per Moped gut zu erreichen, wenn man nach einigen extrem widersprüchlichen Richtungsangaben der Einwohner die richtige Ausfallstrecke bis zur Brücke über den Fluss gefunden hat.

Die Stätte gehört zwar zum Weltkulturerbe, aber leider ist von der ehemaligen Pracht nicht viel übrig geblieben. Nachdem die Franzosen Anfang des Jahrhunderts noch einiges restauriert hatten, machten amerikanische Bomben auf der Suche nach den Vietcong fast alles kaputt.

Blindgänger neben Ausgrabungsobjekt















Hier gehört schon sehr viel Fantasie und noch mehr Geduld dazu, um aus diesen Steinhaufen etwas Authentisches zu gestalten.

Aber Details sind ja noch zu erkennen…
Insgesamt hat man wohl nicht zu viel verpasst, wenn man diese Stätte nicht besucht hat-








Das Schönste waren eigentlich die Tänzerinnen mit ihren historischen Tänzen

Auf der Fahrt konnten wir noch die Reisernte beobachten. Hier wird der Reis noch relativ grün geschnitten und gedroschen ( In Indonesien hatten wir richtig trocken-gelbe Felder zur Ernte gesehen)
Das Erntegut wird nach dem altbewährten Wind-Sicht- Prinzip getrennt und überall dort, wo sich eine glatte trockene Fläche bietet, getrocknet,
Auf dem Lande hatten wir das auch schon öfters auch
auf der Landstraße beobachtet. Aber mitten in der Stadt-
das war denn auch für uns neu.







Die Altstadt

zeigt sich als Mixture aus den historischen Bürgerhäusern, den Empfangshallen für die Chinesen aus unterschiedlichen Kantonen und unzähligen Läden , Restaurants und Cafe`s und einigen Hotels. Alles fügt sich in die alte Bausubstanz gut ein und zusammen mit den unzähligen Menschen gibt das ein angenehmes Flair.
In vielen Geschäften wird gehandelt und gewerkelt- sei es bei den vielen Schneidern, Holzbearbeitern oder Lampenmachern. Wir wurden aber nicht über Gebühr zum Kaufen gedrängt!!!
                                          

 Besonders stimmungsvoll ist es natürlich abends , wenn unzählige Lampions leuchten und sich im Fluss widerspiegeln.
 Der Fluss mit seinen zahlreichen Nebenarmen-       
diesmal zeigte er sich friedlich. Dass er sich aber
auch wild und zerstörerisch gebärden kann, zeigen
die Marken von Wasserständen fast an der Decke
im Erdgeschoss eines Bürgerhauses. Da kamen
Erinnerungen von Bildern in den Städten an Rhein,
Elbe und Oder auf….







Empfangshallen der Chinesen hatten wir auch schon
in Hue angetroffen. Aber hier in Hoi An präsentieren
sich einige in voller Schönheit und Funktionalität.
Hier fanden die weitgereisten Chinesischen Händler
ein Stück ihres heimatlichen Kantones, wo sie sich mit
Gleisgesinnten trafen , versammelten oder aber auch






                             zu Ihren Göttern und Ahnen beten konnten.





Noch ein Wort zu unserer Herberge:
Nach qualvoll langem Suchen und Studieren der Bewertungen in den einschlägigen Medien hatten wir uns für das „ Bethel Garden Homestay“ entschieden. Und waren sehr zufrieden….
Es liegt etwas außerhalb, fast in der Mitte zwischen Altstadt und Strand- aber für Fahrradfahrer keine Entfernungen und für Mopedianer erst recht nicht.
Die namensgebenden Bethel- Pflanzen ranken an den Areca- Palmen und auch sonst grünt und blüht es emsig.   Zahlreiche Beo`s oder auch andere Vögel versuchen einen Dialog mit den Gästen. Das Ressort wird wirklich sehr familiär und ausnahmslos freundlich geführt.







Der Zufall wollte es, dass wir gerade zum Todestag eines wichtigen Ahnen hier logierten und so wurden wir mit allen anderen Hotelgästen zur Feier und einem opulenten Lunch geladen, zu dem sich fast mehr als 100 weitere Gäste aus dem Ort einfanden.
 
( Mehr Bilder wie immer in der Picasa-Galerie)

Dienstag, 7. September 2010

Elf Monate Leben in Vietnam-ein Resumee

Vor genau 12 Monaten und 38 Tagen, am 1.August 2009,  betraten wir zum ersten Mal vietnamesischen Boden. Nach einem drei-wöchigem Weihnachtsaufenthalt reisten wir dann am 1.7. 2010 zum Sommerurlaub ab (genau richtig: wir reisten nicht aus, sondern nur ab- denn wir wollten ja wieder kommen!!).

Zeit also für ein erstes Resümee über unser Leben in diesem Land.

Nachdem ich dieses nicht bis Ende Juni geschafft hatte, erwies sich auch die Hoffnung als trügerisch, in Deutschland die Zeit zu finden, um meine Gedanken zu ordnen und niederzuschreiben. So will ich dies, nun schon wieder in Vietnam, endlich schaffen. Dadurch bietet sich auch die Gelegenheit, unsere Eindrücke  von und über Vietnam am Aufenthalt in Deutschland zu reflektieren.

Der erste und wichtigste Fakt ist: Wir sind gesund geblieben!!!
Zugegeben- es zwickt und zwackt schon mal hier und dort. Die Umstellung auf das schwül-warme Empfangswetter belastete den Kreislauf mächtig und auch die letzten 6 Wochen im Mai/ Juni, in denen auch die Nachttemperaturen nicht unter 30 Grad sanken, waren nicht gerade einfach zu überstehen. Und die fliegenden Plagegeister hatten es besonders auf Vera abgesehen („ Juchhe , wieder eine neue Ladung europäisches Blut!!!“)

Auch hatten wir keine größeren Gewalteinwirkungen und Schäden an Leib und Seele sowie Hab und Gut zu beklagen. Da hat es manch anderen Expat härter getroffen.
Wir wissen ja nicht, was uns in dem „gefährlichen“ Deutschland oder Europa getroffen hätte, - die Schadensmeldungen aus der alten Heimat waren jedenfalls fast häufiger, als sie uns von hierzu lande zu Ohren gekommen sind.
Dass wir auch von Unfällen verschont blieben, ist um so bemerkenswerter, weil wir uns ja auch aktiv als Mopedfahrer in das Verkehrsgetümmel begeben haben. Nachdem ich erst zoegerte, war ich schließlich nach einem Vierteljahr mental bereit, selbst Moped zu fahren. Der Rat eines erfahrenen Cim-lers :
„Günter, lass es ruhig angehen“ war Gold wert. Nach nur 14 Tagen Training und Eingewöhnen außerhalb der Innenstadt, kann mir nunmehr auch das dickste Gewühl keinen Schrecken mehr einjagen und ich fahre schon „mittelmäßig vietnamesisch“
Die im Frühjahr zu beobachtende Tendenz der starken Zunahme von Pkw im städtischen Straßenverkehr hat sich über die Sommermonate nicht fortgesetzt. Damit ist der zu befürchtende Kollaps des gesamten Verkehrswesens vorerst noch ausgeblieben.  Aber auch so ist der Verkehr chaotisch.In Deutschland ging es auf den Straßen vergleichsweise wohltuend gesittet zu.
Und bemerkenswerter Weise: Die Umstellung auf die ordnungsgemäße Fahrweise in Deutschland ging schlagartig und problemlos!!!

Die hohe Luftfeuchte bereitet schon ab und an Probleme- nicht nur gesundheitlich:
Trotz Lüften und Entfeuchten (mit den entsprechenden technischen Geräten) und häufiger Kontrolle „überfällt“ uns gelegentlich Schimmelbefall an Sachen, Schuhen und auch Möbel- und Einrichtungsgegenständen aus Ratan, Bambus u.ä.

Wir haben uns dem Land und seiner Bevölkerung ganz gut angenähert, aber wir sind noch lange nicht Teil des Landes!!
Einen  wesentlichen Hemmfaktor bildet die Sprache. Mit Enthusiasmus hatten wir einige Anfangserfolge beim Erlernen der uns doch so fremden Sprache erzielt. Aber bald stellten sich Rückschläge und Zweifel ein, ob wir dieses seltsame Gefüge von unterschiedlichen Intonationen und Bedeutungen bei annähernd gleicher Schreibweise wirklich auch nur annäherungsweise beherrschen können. Und so sind wir bisher nicht weiter gekommen als die Anwendung der Zahlen und einiger Alltagsfloskeln. Aber immerhin können wir uns damit in den „Einkaufsschlachten“ ganz gut behaupten. Vom Lesen oder Verstehen von Gesprächen sind wir noch meilenweit entfernt, geschweige denn vom aktiven Unterhalten.
Für den Alltag ist das ja noch erträglich, aber Veras Arbeit wird dadurch stark gehemmt. Die Englisch- Kenntnisse und Fertigkeiten der meisten Vietnamesen (zumindest im Norden) sind  nur kümmerlich ausgeprägt. Da waren die Informationen in der Vorbereitung doch wohl sehr zweckoptimistisch!!!

Vom Land haben die Hauptstadt Hanoi und „moped-weite“ Umgebung schon ganz gut aus eigener Kraft erkundet. Das heißt aber nicht, dass wir nun jede Pagode oder Tempel oder sonstige Sehenswürdigkeit kennen. Von den touristischen high lights  besuchten wir Hue, die trockene und „nasse“ Halong- Bucht  und den Nationalpark  Cuc Phuong  und auch zur südlichen Insel Phu Quoc und  Ho Chin Minh City sowie sogar in das Nachbarland Laos führten uns erlebnisreiche Kurzreisen. Der hohe Norden und der gesamte Süden blieben uns bisher verschlossen, denn schließlich führte uns ja hauptsächlich Veras Arbeit in dieses Land und nicht der Tourismus

So abwechslungsreich und vielgestaltig wie das Land sind auch die Menschen. Die Spannweite in ihrem Benehmen und ihren Gewohnheiten reicht von freundlich, hilfsbereit und initiativreich bis hin zu  mürrisch, desinteressiert, begriffsstutzig  und egoistisch. Und dazwischen liegen die vielfältigsten Facetten….
Generell scheint den meisten Vietnamesen ein gewisses Rechts- bzw. Unrechtsbewusstsein zu fehlen. Es interessiert die Wenigsten, ob sie mit ihren Handlungen andere belästigen, behindern oder gar gefährden- egal, ob sie als Verkehrsteilnehmer an den unmöglichsten Stellen anhalten oder im dicksten Gewühl  wenden, auch wenn dann gleich ein Stau in beiden Richtungen entsteht- oder ob sie spätabends mit teilweise grässlichem Karaoke- Getöns  die Nachbarn „erfreuen“.
Leider“ gefährdet auch die „öffentliche Hand ihre Bürger teilweise erheblich, z.B. mit kreuzgefährlichen ungesicherten Löchern in  Straßen auf sonst glatten Fahrbahnbelag.

Insgesamt sind die Denk- und Handlungsweisen von den einzelnen Menschen und Menschengruppen geprägt durch die teilweise erheblich widersprüchlichen  Einflüsse von kommunistischer Lehre und Konfuzionismus, Ahnenkult und religiöse Aktivitäten
Wir versuchen zwar,  dies alles zu verstehen- sind aber oft genug überrascht, wenn unsere
 „ Gegenüber“ vollkommen anders reagieren, als wir es abgestimmt oder bestellt haben. Das betrifft das ganz normale alltägliche Leben genau so wie die Arbeitswelt. Die Vietnamesen   
„ ticken“ eben anders als die anderen Asiaten und demzufolge wäre eine individuelle , länderspezifische Vorbereitung zum Thema“ interkulturelle Kommunikation“ hilfreich


Fazit: Wir haben nicht nur überlebt, sondern wir haben uns eingelebt und sind gespannt auf die kommende Zeit.

Montag, 6. September 2010

Ich will mein Kaufland wieder haben……..

Hanoi hat uns wieder! Nach ca. 6 Wochen Abwesenheit sind wir am 16.8. wieder wohlbehalten und beladen wie die Packesel in unserer Wohnung eingetroffen.

Zu den ersten Tätigkeiten zur Eingewöhnung in das normale Leben gehört natürlich……

Einkaufen !

Dazu gibt es hier in Hanoi die vielfältigsten Gelegenheiten- angefangen von fliegenden oder stationären StraßenhändlerInnen über Mini- und MiniMini- Märkte im Stile „ Tante Emma“ und/ oder „ Basar“ bis zu den Marktketten ( wie Fivi, Hapro, City oder Star)- in akzeptabler Entfernung findet man eigentlich alles, was man so zum täglichen Leben benötigt.

Aber manchmal soll es eben auch noch etwas mehr sein. Und auch auf diesem Sektor bietet Hanoi mittlerweile einige „ Einkaufstempel mit Mall-Charakter“, wie z.B. BigC. Selbiges liegt doch schon etwas außerhalb, was aber den „ passionierten Mopedianer“ nicht stören kann.

Am Samstag, 22.8.  war dann der riesengroße Supermarkt unser Ziel, weil wir aus der Erfahrung heraus dort ein relativ breites Fleisch- und Fischangebot nutzen wollten.

Eigentlich sollte man am Wochenende nicht dorthin gehen, denn das Menschengetümmel ist da zumeist chaotisch. Aber was bleibt der „ arbeitenden Bevölkerung“ anders übrig……

„ Drängeln und drängeln lassen“ - das war dann die Devise und sehr schnell kam dann die wehmütige Erinnerung an das – in diesem Vergleich- gemütliche Einkaufen im Erfurter REAL oder KAUFLAND……