Mittwoch, 30. Januar 2013

Von My Tho nach Hanoi und Fazit


In den letzten Tagen bin ich aus verschiedenen Gründen nicht zum Schreiben gekommen. Und auch  in der nächsten Zeit „bleibt es zeitlich eng“. Deshalb will ich wenigstens kurz den Bericht über das Mekong- Delta abschließen:


Von My Tho nach Hanoi   und Fazit   (3.1.2013)

Zurück von der Bootstour in My Tho begrüßte uns nochmal   Nguyen Huu Huan, ein Held des Befreiungskampfes gegen die Franzosen im 19. Jahrhundert.

Und an einem Nebenarm des Song Thien- Flusses wurde uns nochmal so richtig deutlich, was doch den Wert einer Immobilie ausmacht:
„ die Lage, die Lage , die Lage....“



Mit den wenigen Englisch- Kenntnissen an der Hotelrezeption war es uns doch tatsächlich gelungen, einen PKW zu chartern.
Für 850.000 VND fuhren wir die 80 km in 2 Stunden recht entspannt zum Flughafen in HCMC.  Lediglich auf den letzten Kilometern in den Außenbezirken von HCMC wurde es  in der rush hour „richtig wuhlig“. Da mussten wir denn doch unsere Meinung von unserem Kurzbesuch in HCMC im Jahre 2010 korrigieren. Damals war uns das gesamte Leben im Stadtbezirk 1 wesentlich ruhiger und gesitteter als in Hanoi vorgekommen.
Diesmal  wurde uns verdeutlicht, dass die Saigoner mindestens genauso verrückt und rücksichtslos fahren können, wie die Hanoi-er auch.

Nach ruhigem Flug empfing uns dann die „ Eishölle Hanoi bei 12 Grad“- ein doch empfindlicher Schock nach den angenehmen Temperaturen im Süden bei 25... 28 Grad!

Fazit:

Das Mekong-Delta ist eine sehr interessante Landschaft mit einem ganz anderen Charakter im Vergleich zu den uns bisher bekannten Landschaften Vietnams.
Im groben Durchschnitt leben die Leute hier längst nicht so ärmlich, wie wir es in den Bergregionen im Norden angetroffen hatten. Aber „ Spuren von Wohlstand“ waren hier auch relativ wenig anzutreffen“

Wenn man sich nicht gerade nur im „ touristizierten Umfeld von HCMC“ aufhält ( My Tho), dann kommt man schon ganz dicht heran „ an den Puls des Lebens“- so wie auf unserer „ Home Stay Tour“.

Etwas enttäuscht war ich, dass ich auch hier keine richtige Plantage mit den Drachenfrüchten sehen konnte, sondern nur einzelne „ Demonstrationspflanzen“ ohne Früchte.
In der Winterszeit ist es im Delta angenehm warm im Vergleich zu Hanoi- und die Sonne scheint!!!!

Die Tage auf Phu Quoc bekräftigten die vielerorts gehörten und geäußerten Befürchtungen, dass mit dem weiteren Ausbau des Tourismus ohne prinzipielle Entwicklung der Infrastruktur die beste Zeit dieser Insel leider vorbei sein dürfte


Donnerstag, 17. Januar 2013

Fahrt nach My Tho

Das Hotel in Can Tho hat uns Bustickets für den Expressbus nach HCMC bestellt. Vom Hotel werden wir mit einem Zubringer-Bus abgeholt. Am Busterminal kaufen wir die Tickets (110.000 VND bis HCMC) und nach kurzer Zeit geht`s los. Nummerierte Sitzplätze, nur ein Zwischenstopp an einem weiteren Terminal, kein lästiges „ Fahrgast-Picking“ wie in den normalen Überlandlinien gewährleisten eine angenehme Fahrt.
Ein Überblick über das Delta und die Fahrtstrecke sollte sich mit diesem Link öffnen:
http://www.mekongtraveltours.com/mekong-travel-map.html

Unterwegs in der 2 1/2-stündigen Fahrt haben wir noch mehrfach Gelegenheit, Brückenkonstruktionen zu bewundern. Mit Hilfe ausländischer Investoren (die Japaner und Australier waren da wohl sehr stark beteiligt)  wurden in den letzten Jahren stabile Straßenverbindungen in diesem gewiss bautechnisch anspruchsvollen Terrain geschaffen.
Hier überqueren wir den Song Thien beiVinh Long.

 Wenn es doch in ganz Vietnam im gleichen Tempo voran gehen würde......

Da My Tho nicht direkt am Highway liegt, müssen wir  10km vor unserem Tagesziel aussteigen und am Straßenrand mit Xe Om- Fahren handeln. Bei 70.000 VND je Moped  werden wir und einig und so gibt es wieder ein Premiere:
Mit Rucksack und Koffer bzw. Reisetasche erreichen wir als zwei Soziusse unser Ziel.

Die Stadt My Tho liegt am nördlichsten der Deltaarme des Mekong, am Song Tien.
Man spürt man den Einfluss der Reichweite des Tagesstourismus von HCMC her: An der Promenade 
 „ stirbt“ ab 17 Uhr das touristische Leben. All das , was so die Atmosphäre  einer solchen Stadt eigentlich ausmacht- Lädchen, Stände . Touristenbüros- werden geschlossen- sehr verwunderlich!

Dagegen sind die Inseln im Fluss                   
 tagsüber voll auf das Touristengeschäft 
ausgerichtet- das hat wohl weniger mit 
dem reellen Leben im Delta zu tun oder 
das reelle Leben hier besteht eben aus 
Tourismus ??
Nun ja, wir buchen auch eine Tour zu den
 Inseln: 3h für 400.000 VND


Auf der Insel „cu lao Toi Son“ – Einhorn-Insel
finden wir jede Menge Gärten mit einigen exotischen Früchten, u.a. auch Kakao


Aber den Bonsaigarten, der auf einigen Tourbeschreibungen erwähnt war, finden wir nicht. D.h. da in einigen Gärten auch einige Büsche verschnitten waren, wird wohl das Ganze als „ Bonsai“ bezeichnet.
Auch von den Drachenfrüchten finden wir nur einige Pflanzen als Schauobjekte, aber ohne Früchte.


 Da waren wir wohl am falschen Ort…
Dafür lernen wir aber die Herstellung von Kokosnuss-Candys kennen:
Das Fleisch der Kokosnüsse wird geschreddert.
 Die Masse wird ausgepresst und der Saft eingedickt.
(Bis hierher  kommt mir das bekannt vor, denn so haben wir vor vielen, vielen Jahren aus Zuckerüben Sirup hergestellt)
Wenn der Saft knetfähig ist, wird  die Masse in Streifenformen aus Holz gestrichen. 

Nach kurzer Lagerung werden         
 die Streifen in Würfel geschnitten
 und verpackt- fertig!

Das sind  echte „Plombenzieher“- dafür sind die Sweets aus Banane mit Ingwer lecker!











                                                                                       Eine ca. 15- minütige Fahrt mit einem Ruderboot 
                                                                                       durch einen schmalen Kanal beschließt
                                                                                       den Besuch dieser Insel. Die Ufer dieses Kanals
                                                                                        sind aber sehr dicht mit Nipapalmen bewachsen, 
                                                                                         was eine eigenartige Stimmung ergibt…




Auf geht’s zur nächsten Insel Con Phung- Phönix-Insel. Hier geht’s noch „ gehobener touristisch“ zu:
Reste der Pagode des „ Kokosnuss-Mönchs“, Hotel und mehrere Restaurants mit schön dekoriertem Bratfisch
sogar Fahrräder werden zur Ausleihe angeboten.

Wir gehen zu Fuß,
sehen in einer anderen Coconut-Candy-Factory,
 dass je nach Rezeptur gesüßte Kondensmilch und 
eine Tinktur aus Palmblättern hinzugefügt werden 
kann- dann entsteht eine gelblich-grüne Masse,










schauen einigen – nein, nicht „thüringer Löffelschnitzern“, sondern Produzenten verschiedener Gerätschaften aus Kokospalmholz über die Schultern;



                                           Hier wird schon arbeitsteilig gefertigt..


beobachten die Kinder, die auf den „ Schulbus“ warten










und sehen eine Anregung für die Gestaltung des Pavillons im heimischen Garten (das müsste doch mit Buchsbaum auch erreicht werden können)


 und dann geht’s zurück.
Auch diese Tour war sehr interessant und einprägsam, aber längst nicht so authentisch, wie die in Can Tho.




Montag, 14. Januar 2013

Ein Tag im Homestay



Nach dem Besuch der Nudelfabrik mit Frühstück einer Pho (Im Unterschied zum Norden kommen hier größere Fleischstücke in die Suppe) geht’s wieder aufs Moped.
Die Fahrt durch die Stadt und erst recht dann auf der Landstraße ist sehr entspannt. Das liegt sicherlich auch mit am Feiertag. Erst geht’s ein paar km entlang des Hightway`s, dann wird auf eine Nebenstraße abgebogen. Rechts und links wechseln sich Obstplantagen (hauptsächlich Guaven) mit Reis- und Gemüsefeldern ab. Selbst die Straßenränder werden teilweise genutzt.


 Nach Passieren einer Kleinstadt mit Markt wird es richtig ländlich.
Die Straßen werden enger, mit einer Fähre
 überqueren wir einen der zahlreichen Kanäle
und von da ab gibt es nur noch Wege - aber befestigt mit mehreren Brücken (ca. 1,50 m breit ohne Geländer)
Und schließlich sind wir angelangt im Homestay.
 Nun ja, wir kennen ja schon einige Home-Stay`s  in Vietnam und glaubten zu wissen, was uns erwartet. Aber was wir hier vorfanden übertraf- besser untertraf- all unsere Erwartungen:
Ein aus Stein gemauertes Haus – etwas erhöht auf einem Podest. Die Fußböden in mehreren „ Zimmern“ sind alle gefliest. Auch eine „ kalte Pracht“ ist vorhanden- das Wohnzimmer mit echt vietnamesisch schweren Sesseln und Fernseher, was aber offensichtlich höchst selten genutzt wird.
Überall steht und liegt „irgendwelches Zeugs“ herum, von der Familie selbst und Bau-Material. Selbst für unser geringes Gepäck (ein Rucksack) findet sich keine richtige Ablage in „ unserem Zimmer“, aber dafür ein Ventilator und eine Steckdose zum Aufladen des Foto-Akkus.
 Das ist das einzigste Foto vom Haus- irgendwie sträubte sich etwas in mir, hier weiter zu fotografieren.

Man beachte, dass die Liegefläche auch gemauert ist (dazu später etwas mehr).
Auf Nachfrage bekamen wir sogar noch eine richtige Matratze. Und –aus Erfahrung klug- hatten wir unsere Seidenschlafbags dabei.
In der Küche im Vorbau steht sogar ein neuer, zweiflammiger Gasherd.
Die „ Krönung“ ist der „ Sanitärtrakt“:
Ein fensterloser Verschlag mit einer klapprigen Falttür. Darin stehen immerhin ein Toilettenbecken und mehrere Bottiche Wasser mit einer Schöpfkelle.
„ You can take a shower“ = Originalton unseres Guide.
Aber es liegt extra für uns die Gästegrundausstattung des Kim Lan- Hotels bereit: Seife, Zahnbürsten und Kamm…..
Wir haben den Schock und auch die eine Nacht überstanden und können nur hoffen und wünschen, dass sich mit Fertigstellung der neuen Häuser die Verhältnisse etwas bessern.
Ja, auf dem Gelände entstehen in 
„ Leichtbauweise“  aus Bambus 
und Palmblättern  mehrere Gästehäuser.

Auch der ursprüngliche Garten  mit schon fruchtenden Obstbäumen, Hühnerauslauf und Fischteich wurde noch erweitert.
 In den Teichen  schwimmen wirklich Massen von Fischen, separiert nach Alter und Größe. Die Strahler sollen dazu dienen, nachts die Fische zum Fangen anzulocken.


Dahin kommt man derzeitig                
 aber nur über einen Balken ohne Geländer, 
den wir natürlich zur Belustigung 
der Bauarbeiter  nur mit Mühen 
und mit Hilfe einer Stange
 überwinden konnten.




Die Gastfamilie besteht aus dem Elternpaar- Mitte 40, zwei Söhnen und der jüngeren Tochter. Bis auf die Tochter, die eine Restaurantausbildung (?) hat und etwas englisch versteht, ist direkt nur die minimale Verständigung mit unseren bescheidenen Vietnamesisch- Kenntnissen möglich. Und so läuft die Konversation hauptsächlich über den Guide, der wiederum perfekt englisch spricht.  Er erzählt uns viel über das Leben hier; dass die Leute hier eigentlich alles zur Selbstversorgung fürs  Leben haben und glücklich und gesund sind.
Äußerst  bemerkenswert ist seine Erzählung, dass in der Regenzeit das Wasser manchmal doch so hoch ansteigt, dass selbst das Haus überflutet ist:
„ dann sitzen die Leute eben auf den Podesten und warten, bis das Wasser wieder abfließt…“
Aber so an einigen Momenten kommen wir uns doch auch so vor, als würden wir hier doch auch als westliche Touri´s „ vorgeführt“. So, z.B. wenn der „ big lunch“ zelebriert wird ( aus einigen vorher auf dem Markt eingekauften Lebensmitteln, u.a. auch ein Fisch).
Oder wenn es am Abend „ sweet potato         
 barbecue“ gibt- aus den genau abgezählten
3 Stück, die auch auf dem Markt gekauft 
worden waren.
 (das Feuerchen wird übrigens aus den
 Schalen von Kokosnüssen bereitet)
Oder wenn Vera am Morgen im Hühnergarten genau zwei Eier „ finden darf“…..








Oder wenn wir die Früchte des Gartens ernten …







Am Tollsten war aber  die ausführliche „ Flurfahrt“ mit dem Boot.

Da lacht das Herz des Landwirtes:

 große ebene Reisfelder und Spuren von Landtechnik im Kleinformat; hauptsächlich für die Bodenbearbeitung (hier lernt unser Guide den Begriff „ eiserne Kuh“ kennen…).

 Die Ernte soll wohl auch maschinell erfolgen mit Maschinen von Dienstleistern oder Maschinenringen.
Die Reisbestände sind relativ sauber und gesund,   
 u.a. fanden wir auch Hinweise auf eingesetzte 
Fungizide zur Bekämpfung einer weltweit
 verbreiteten Pilzkrankheit.
Düngung und Unkrautbekämpfung erfolgen manuell.







Wir fahren durch kleine und kleinste Kanäle, begegnen Boote unterschiedlicher Größenordnung,

besichtigen Schweineställe, einige magere Rinder und Enten.

Auch hier ist uns wieder das Touristenglück hold 
und wir sehen, dass die " Monkey-Bridges" 
auch wirklich genutzt werden.                                 








  Und selbstverständlich muß ich es auch 
selbst ausprobieren- 
Ganz schön wacklig, aber machbar!










Auch Fischfangmethoden werden uns demonstriert mit Reusen und diesen großen
 „ Schwebe“-Netzen.


                                                                                      Sie werden ins Wasser gelassen und nach 
                                                                                     einiger Zeit ruckartig nach oben gezogen in der 
                                                                                     Hoffnung, dass ein oder mehrere Fische nicht 
                                                                                     rechtzeitig heraus schwimmen konnten. Unsere 
                                                                                     Demonstrationsversuche waren allerdings 
                                                                                     erfolglos..

Hier wird ein Feld neu aufgeschwemmt. Der Boden ist sehr stark tonhaltig und kann nur im gut feuchten Zustand bearbeitet werden.

Und wir konnten beobachten, dass das niedrige sanitäre Niveau des Homestay im wirklichen Leben noch unterboten werden kann:

Das ist ein „ Wasserklosett“. Der Korb mit Papierresten verrät, dass es in reger Benutzung ist!!!!

Dieser Junge und auch die                    
 Bauarbeiter am Abend vollziehen
 ihre körperliche Säuberung im Fluss.

 Aber eine Frage konnten wir auch hier nicht klären- vielleicht haben wir auch nicht intensiv genug nachgefragt: Wie bekommen die Hausfrauen ihre Wäsche sauber, auch die weiße??




Diese ganze Flurfahrt genossen wir am Neujahrs-Nachmittag bei Temperaturen um 28 Grad, strahlendem Sonnenschein und friedlicher Ruhe!

Die Nacht haben wir überstanden, das Frühstück war einfach (wir hatten unsere Grundversorgung- Marmelade und Brötchen dabei). Unser Guide frühstückte nicht.  Da er nicht körperlich arbeitet, braucht er kein Frühstück, sondern eben dann wieder einen „big Lunch“.
Bei der Rückfahrt war der Verkehr in Stadtnähe dann doch schon etwas lebhafter, aber längst nicht so stressig wie in Hanoi.

Zurückgekehrt ins Hotel bekamen wir noch mal ein paar Stunden ein kleines Zimmer (kostenlos, obwohl wir schon ausgecheckt hatten), wo wir in aller Ruhe unseren „ sanitären Normalzustand“ wieder herstellen konnten.

Alles in allem- eine tolle Tour am Puls des Lebens im Mekong- Delta, die wir nicht missen möchten!!!

Donnerstag, 10. Januar 2013

Floating Market und Nudelfabrik




Am Neujahrstag sitzen wir um 6 Uhr morgens  auf dem Moped, denn der erste Programmpunkt unserer Tour zum Homestay führt
 uns zum Floating Market in Cai Rang.


Im Unterschied zu den Märkten um Bangkok ist
 dies hier ein Obst- und Gemüse-
Großhandelsmarkt.
Aus den verschiedensten Provinzen des Deltas 
kommen die Bauern und Händler mit ihren 
Booten hierher, um ihre Produkte  zu verkaufen.
 Ihre Kunden beliefern dann ebenfalls per Boot 
die lokalen Märkte.















Zum Neujahrsbeginn sind besonders viele Früchte
 mit
 der  „ Glücksfarbe Rot“ im Angebot,
wie die Drachenfrüchte oder rotfleischige 
Wassermelonen.











  
Eine Frucht an einer langen Stange signalisiert das angebotene Sortiment.
Auch Kürbisse werden gehandelt. 

Es ist ein wuseliges Treiben, in dem ja auch noch viele Touri-Boote der Kreuz und der Quere gondeln und selbst auch einige größere Pötte als „ Stinker“ irgendwohin wollen.

 Und auch die Versorgung mit  Getränken 
und Speisen ist gewährleistet.







Die Lieferer bleiben mit Ihren Boot hier, bis alles verkauft ist- manchmal einige Tage. Ihr Leben findet demzufolge längere Zeit an Bord statt, wie dieser „ offene Kleiderschrank“ verrät.


Vom Markt geht’s gleich weiter zu einer der Nudelfabriken in diesem Terrain.
In wenigen Produktionsstufen verwandeln sich geschrotete Reiskörner zu Nudeln:


 Der Reis wird unter Wasserzusatz gemahlen.      
 Die so entstandene Pulpe wird in Säcke gefüllt
 und lagert einige Stunden.



Auf heißen Platten wird die „ Brühe“ wie ein großer Eierkuchen von ca. 50 cm Durchmesser ausgebreitet und von beiden Seiten eingetrocknet – zum Verteilen findet eine Art Nudelholz aus Bambus Anwendung
















Diese dünnen Platten werden einige Stunden luftgetrocknet.

Als letzter Arbeitsschritt werden diese Platten in dünne Streifen geschnitten und fertig sind die noch flexiblen Nudeln. Diese werden gebündelt, gewogen zu 5kg und verpackt.


















Es besteht offensichtlich großer Bedarf, denn die Factory arbeitet sogar in Schichten.