Donnerstag, 28. April 2011

Im wilden Norden

Über ca. 850 km führte diese Tour an 5 Tagen in den äußersten Norden Vietnams  mit den Übernachtungs – Stationen Ha Giang, Dong Van,  Bao Lac  und Pac Ngoi Village am BaBe –See. Als ‘New Explorers’- Tour war sie von den „Friends of Vietnam Heritage” organisiert und angekündigt worden  und sie brachte uns wirklich eine riesige Fülle an Eindrücken von berauschenden Landschaften, bemerkenswerten Menschen, betörend riechenden Blüten und… und…
Wo soll ich beginnen mit berichten- wo aufhören ??
Ich werde mich  hier im Blog auf einige Themen im Querschnitt konzentrieren und muss mir für die Dokumentation der Details mit der Vielzahl der Bilder etwas anderes einfallen lassen….

Landschaften und Straßen
Da waren wir nun eingetaucht in die wilde Bergwelt des „ Dong Van Karst Plateau Geopark“
Romantische Flusstäler

und schroffe Bergregionen 

wechselten in rascher Folge. Bis auf 1.400 m  kletterten die Straßen,

  um dann wieder bis auf 600 m hinab zu führen. 

Leider war es da oben sehr diesig- das soll wohl typisch für diese Zeit der eigentlichen Trockenperiode sein.
Die meisten Hänge waren abgeholzt. Hier kämpft der Mensch mit der Natur, um Felder anzulegen. Leider kündeten auch sehr oft Rauchfahnen  davon…

Schon die Hauptstraßen waren abenteuerlich- eng , teilweise aus den Felsen herausgehauen und  dicht am Abhang


Hier ( 39 km vor Dong Van ) ging dann erst mal gar nichts mehr, weil dem LKW in der Kurve der Motor versagte

Aber für die Explorer hatten die Organisatoren auch noch Nebenstraßen ausgesucht, die auf der Karte gar nicht oder nur als „ Strichelchen“ verzeichnet waren. Und da ging`s eben auch insgesamt 4 Mal durch den Fluss. 


Insgesamt erforderte die Kurverei starke Nerven und Mägen, über die nicht alle Mitreisenden verfügten……

Doch schon etwas „ gemäßigter“ entbot sich dann die Landschaft um den BA Be- Nationalpark und von da aus bis Hanoi . Der BaBe- Lake lockt mit klarem Wasser zu einer ausgedehnten Bootsfahrt. 


Aber auch die Fahrt nach Hanoi zurück ist kurvenreich und führt immerhin auch über 5 Pässe. Mehr als 6 Stunden braucht man für die ca. 250 km

Freitag, 15. April 2011

Ostermarkt im Goetheinstitut

Die deutsche Community in Hanoi hatte am 3. April zum 1. Ostermarkt eingeladen. Und Vietnamesen und auch zahlreiche Ausländer kamen in Scharen. Den über 800 Besuchern bot sich im Innenhof und einigen Räumlichkeiten des Goethe- Institutes ein buntes Bild. Wie man es von einem richtigen Basar gewöhnt ist, war das Angebot sehr reichhaltig:
Ein großer Kuchenstand mit einer verblüffenden Vielfalt an selbstgebackenen Kuchen –selbst ein gebackenes Osterlamm war dabei

Ostergestecke einer deutschen Floristin
Österliche Accessoires

Leckereien von verschiedenen Anbietern

Ein Bücher- Kram-Stand

T-Shirts und Accessoires

Eine Tombola brachte den glücklichen Gewinnern zusätzlich Freude über eine ganze Reihe ansehnlicher Preise

Und natürlich durfte auch „xuc xich-Andreas“ ( das ist der vietnamesische Spitzname für den aus Erfurt stammenden Andreas Campioni- „ Wurst-Andreas“) nicht fehlen,
 
  der mit den Produkten der deutsch- vietnamesischen Firma „ duc viet food“ - nämlich Brätel und Würste vom Rost- für die herzhafte Seite des leiblichen Wohles sorgte.
 ( Erstaunlicherweise konnte ein Teil unserer „ Brüder aus dem Westen“ mit dem Begriff
„ Brätel“ nichts anfangen)
Während sich die Eltern den leiblichen Genüssen, dem Shoppen und networking hingaben, war für die „lieben Kleinen“ auch für Abwechslung gesorgt.

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Wenn auch in der Vorbereitung und bei den Aktiven des Tagen reichlich Fleiß geflossen war, so hat es doch allen Beteiligten viel Freude und Genugtuung bereitet. Denn schließlich diente die ganze Arbeit einem guten Zweck:
Der Erlös ( 80 Millionen Dong/ ca. 2.500 €) geht an das Inter-Provincial Hope Network, eine Organisation, die Menschen mit HIV unterstützt, Selbsthilfegruppen zu gründen und sich eine Existenz aufzubauen. Einige Vertreter dieses Netzwerkes präsentierten auch die Ergebnisse Ihrer Arbeit.
( Die Bilder stammen diesmal alle von Jens Böhme- ich war zu sehr beschäftigt)

PS: Natürlich haben wir nicht nur Kuchen gebacken, sondern waren auch am Tage selbst aktiv. Vera ist ja auf den Bildern leicht zu finden. Wer mich entdeckt, bekommt beim nächsten Grillen eine extra Wurst!!!!