Im Westen Hanoi`s, am Ende der Autobahn, gibt es noch
einiges Interessantes zu erkunden:
Ein imposantes Bergmassiv in südwestlicher Richtung ( da
waren wir im April d.J.) und der
See Dong Mo in nordöstlicher Richtung, der
sich fast bis an den Fuß des Massivs von Ba Vi erstreckt.
Bereits Ostern 2011
und hatten erste
Bekanntschaft mit dem
„ ethnografischem
Dorf“ und
einigen seiner
„ temporären Einwohner“
gemacht.
Am letzten Samstag „ trieb es“ uns wieder dahin.
Auf dem Wege hatten wir erst mal mit den Tücken des
vietnamesischen Tourismus zu kämpfen:
Die Ausschilderung ist nur „ sehr minimalistisch“ und man
sollte schon den Weg gut kennen.
Selbst wenn man dann das Ziel sogar auf vietnamesisch
aufgeschrieben hat, muss das nicht hilfreich sein. Viele Leute im Umkreis von max. 10 km kennen die
Attraktionen ihrer Umgebung nicht.
Dafür lernten wir ein weiteres „ potemkinsches Luxusressort“
kennen:
Tolle Tafel am Straßenrand, nach 2 km guten Weges noch mal
Hinweisschilder auf die einzelnen unterschiedlichen Abteilungen und dann… nichts!!. Nur verschlossene Tore
mit Anfängen einer Baustelleneinrichtung, die aber schon wieder verwaist
ist, und einem verschlafenen Wächter.
Aber die Umgebung ist doch malerisch, oder?
Aber die Umgebung ist doch malerisch, oder?
Doch dann fanden wir die richtige „ Einflugschneise“:
Ein riesiger Parkplatz, noch nicht richtig fertig und schon
wieder im Verfall begriffen.
An dem Tor und den Wächtern, die uns anfangs verschreckt
hatten, „ schmuggelten wir uns im Windschatten eines Reisebusses“ vorbei. Und
dann kam auch wieder die Erinnerung an den richtigen Weg und wir fanden den
Zeltplatz, nachdem wir vorher das Ethno-Dorf durchquert hatten. Ein Wegweiser
zum Objekt gibt es auch hier nicht.
Das Internet wäre da
doch hilfreich, wie ich im nachhinein feststellen konnte
Auf dem Platz hier zeigte sich wiederum, wie wandlungsfähig
Landschaften in Vietnam sein können.
Die kleine Halbinsel von der Halbinsel, auf der wir Ostern
2011 ( also vor der Regenzeit) gepicknickt hatten, stand nach der Regenzeit im
Oktober 2012 unter Wasser. Aber für`s Picknick- mit guten Freunden_ fanden wir auch diesmal Platz
Auf dem Wege dahin hatten wir aber im Vorbeifahren einen
großen Turm eines Cham- Tempels gesehen und der erweckte natürlich unser
Interesse.
Und in der Nachbarschaft wurde fleißig am Bau eines Khmer-
Tempels gewerkelt.
Hier konnten wir auch verfolgen,
wie sich
bemalte und vergoldete
Zierden des Tempels wandeln.
Im Hintergrund auf dem anderen
Ufer des Sees herrschte emsiger Betrieb auf einem Golfplatz
und vom Zeltplatz
aus hatten wir sogar regen Bootsverkehr auf dem See beobachtet.
Zu guter Letzt entdeckten wir
noch
die „ floating stage“. Hier
werden offensichtlich auch ir
gendwelche Spiele zu Wasser
aufgeführt.
Das übrige weitgestreckte
Dorf mit offiziellen Gebäuden und den
Häusern vieler Minoritäten
( eine Großausgabe des
ethnografischen Museums in Hanoi) war fast wie ausgestorben und wirkte
teilweise wie „ noch nicht fertig“ und teilweise wie „ schon wieder im Verfall“.
Im Internet fanden wir dann zwar
einige Erklärungen:
Aber dazu sind noch weitere
Recherchen erforderlich.
Der Rückweg bot dann noch einige
Eindrücke geruhsamer ländlicher Idylle,
ehe wir uns wieder auf die „ Rennstrecke“ begaben. Dort trafen uns dann auch die ersten, noch
zahmen Vorboten des Wirbelsturmes „ Son
Tinh“ ( welch Duplizität der Namen!!), der dann am Sonntag zwar Hanoi
verschonte, aber immerhin Dauerregen ( 34mm) brachte.
