Mittwoch, 22. Februar 2012

Wieder zurück in Hanoi…


… sind wir seit gestern.

14 Tage sind eine viel zu kurze Zeit aber wir hatten mal die Gelegenheit zu einem richtigen Winterspaziergang bei –15 Grad, Schnee und Sonnenschein.


Unsere Rückreise gestaltete sich im Vorfeld etwas nervig und schweißtreibend:

1. Stolperstein- Streik am Flughafen Fraport
    Da findet man dann am Sonntag auf der website den Hinweis, dass es zu Ausfällen kommen könne und man bitte die entsprechende Fluggesellschaft kontaktieren solle
Toll! Finde doch mal am Sonntag nachmittag in Deutschland einen Ansprechpartner von Vietnam Airlines.
Als ich aber dann am Montag um 6 Uhr  für den Flug VN126 den Status „ gelandet“ las, war ich beruhigt nach dem Motto „ wenn die Maschine in FFM gelandet ist, muss sie von da aus auch wieder losfliegen…“

2. Stolperstein - Die Bahn

Mit einem  rail&flay- Ticket wollten wir von Erfurt nach FFM fahren.
Am Bahnhof Erfurt blinkte uns auf der großen Anzeigetafel die Nachricht entgegen, dass der gewählte IC von Leipzig nach FFM  ausfällt !!!!
Erst beim Nachrücken der Zeilen auf der Tafel kam dann nach 5 min die Zusatzinfo, dass ein Ersatzzug eingesetzt ist.
Gleiches passierte bei den mündlichen Ansagen auf dem Bahnsteig mit der Ergänzung, dass dieser Ersatzzug auch Verspätung habe. Glücklicherweise hatte ich diesen Sachverhalt  im Grund nach auch schon vorher auf der website der Bahn gelesen. Aber nicht nur bei mir verursachte diese Art der „ Töpfcheninformation“  ein gewisses Herzflattern.

Nun ja, der Zug erreichte pünktlich den Flughafen. Wir konnten unser umfangreiches Gepäck auch schon am „ rail check in  Counter“ direkt am Fernbahnhof aufgeben und an den Zoll- und Tax refund – schaltern war auch wenig Betrieb. So konnten wir in Ruhe  zum Gate  ziehen.. Und dort startete die Maschine auch noch pünktlich und kam 10 min zu früh in Hanoi an  „ Ende gut –Alles gut“.
Damit konnte ich dann gar nicht in den „Chor der Hiobsbotschaften“ einstimmen, in dem andere Kollegen und Freunde von bis zu 20 Stunden Verspätung mit VN-Air berichteten.

Übrigens kenne ich nun in der Boing 777 alle der drei Klassen. Wir hatten uns zwar wieder je eine freie Dreier-Bank ergattert und konnten so auch liegen. Aber diesmal  im hinteren Teil fast in der letzten Reihe und dort rumpelte und schüttelte es doch mächtig nahezu während des ganzen Fluges. Diesen Bereich sollte man möglichst meiden!!







Nachtrag zum „ Banh Chung“



Natürlich habe ich drei dieser „ Ziegelsteine“ mit nach Deutschland geschleppt, damit „ meine Familie mal was ordentliches zu Essen bekommt“.
Das Echo war bunt und vielfältig und die Kommentare reichten von
„ lecker“ über „ interessant“ bis „ nicht essbar“.
Eben so wie die Kommentare unserer vietnamesischen Freunde zu Stollen und/ oder Bratwürsten.

Nachbestellungen zum Banh Chung gab es allerdings nicht……

Samstag, 4. Februar 2012

Banh chung


Das ist er nun- der Banh chung, traditioneller Reiskuchen

Ein eminent wichtiger Bestandteil der vietnamesischen Tet- Seeligkeit.
Schwer liegt er- erst beim Tragen und dann im Magen. Die Bestandteile - Reis, fettes Schweinefleisch, Gewürze und „ Nuc mam (( Fischsoße) – lassen ihn nicht gerade in die Kategorie „ diätische Nahrungsmittel“ einordnen. Lästernde Zungen behaupten, dass das beste am Banh sei, dass man beim Verzehr viel Schnaps dazu trinken müsse

Es ist vergleichbar mit der Tradition des Weihnachtsstollens in vergangenen Zeiten:
Man kann ihn kaufen. Aber wer etwas auf sich hält, bereitet ihn selbst zu.
Und das „ artet wohl auch fast zu einer Zeremonie aus“, die auch mit langer Kochzeit verbunden ist.
Dien- unser vietnamesischer Freund- hatte uns eingeladen,  beim Zubereiten des Banh beizuwohnen- Er sprach von einer „ Nachtschicht“
Leider fand dies aber am Abend vor unserer Abreise nach Myanmar statt, so dass wir uns dieses Erlebnis entgehen lasse mussten- Vielleicht klappt es im nächsten Jahr…

Aber als bei Veras Kolleginnen bekannt wurde, dass ich nach Deutschland fahre, brachten sie dann zusätzlich zum offiziellen Geschenk- Banh chung auch noch einiger dieser „ essbaren grünen Ziegelsteine“ an. Damit ich wenigsten „etwas Richtiges“ mit nach Deutschland nehmen kann
Na dann: chúc ăn ngon!   ăn ngon miệng nhé!

Wer noch mehr dazu wissen will, findet hier viele Details:
en.wikipedia.org/wiki/Bánh_chưng

Donnerstag, 2. Februar 2012

Myanmar-Blog


Ich habe mich dazu entschieden, den Bericht über unsere tolle Reise nach Myanmar in einem gesonderten, öffentlichen Blog zu schreiben 
In Myanmar selbst war das Internet dermaßen langsam, dass ich das alles jetzt von Hanoi aus nachholen muss. Das braucht aber auch seine Zeit, sorry!

Die ersten Posts findet Ihr unter
abenteuermyanmar-glohse.blogspot.com

Später werde ich auch noch viele Bilder in Picasa einstellen- den Link dazu bekommt Ihr  über diesen Blog