Mittwoch, 3. Oktober 2012

Quartalsbetrachtung zum Niederschlag in Hanoi



Nachdem es im August ja tüchtig „ geschüttet“ hatte, war der September dann wieder zu trocken. Im Einzelnen erreichte
der September  mit 76 mm nur 38 % des langjährigen Mittelwertes,
der August mit 415 mm          134 %   und
der Juli       mit 261  mm               81 %.
Aber die Extremwerte der letzten Jahre wurden in diesen Monaten nicht überschritten:
2000 und 2001 war es im September  mit 45 mm bzw. 75 mm noch trockener  und
1994 und 2001 im August  mit 596 mm bzw. 577 mm noch  nässer.
Das 3. Quartal 2012 war insgesamt trockener als der langjährige Durchschnitt. Aber das bisherige Jahr 2012 liegt  mit 2274 mm fast genau auf dem langjährigen Durchschnittswert
( 2284 mm).

Dienstag, 25. September 2012

Van Chai



Die Hotelanlage ist dem Baustil alter Kulturen  nachempfunden.


 Die Zimmer sind geräumig, hell und sauber. Die gesamte Anlage einschließlich Garten und Pool wird gut gepflegt-                                                                 

 Hier das Ocean-Restaurant

 Der Uferbereich  hatte 2009 allerdings auch von
 starken Wellengang der letzten Nächte Schaden 
genommen ( man sprach von 4 m hohen
 Wellen !!!!). 



 2012 war aber alles wieder repariert
Das Preisniveau ist für Vietnam nicht gerade billig, für Europäische Maßstäbe aber erschwinglich.


Von hier aus kann man dann nochmals 5 km bis zur Flussmündung laufen. Oder man fährt erst
 noch eine Strecke mit dem E-Car  bis zu einer 
idyllisch gelegenen Restaurant-Anlage an einem 
Binnensee 








                     und stößt zum Strand vor. Dieser ist hier aber wirklich menschenleer. 


                                                                            Unterwegs konnten wir 2009 beobachten, wie 
                                                                            das                                                                      Meer hier den ungeschützten Strand
                                                                „ auffrisst“.

Vom Fluss aus fahren größerer Fischerboote ( im Vergleich zu den Strandfischern) und kleinere Lastenkähne aufs offene Meer.



Am Südende des Strandes erhebt sich eine felsige Steilküste.
Von dem Tempel  Doc Cuuc aus hat man noch mal einen schönen Blick auf den langen Strand.






Im Tempel war offensichtlich gerade eine Wahrsagerin zu Gange








Nur wenige Hunderte von Metern  öffnen  sich recht malerische Blicke auf die Küste mit kleinen Buchten und auf eine sehr reichhaltige Flora.

 

 Aber auch hier werden der Natur die letzten 
Lebewesen entzogen- in den Netzen werden
 offensichtlich Vögel gefangen.


                                            Dieses " Vögelchen" sitzt aber
                                                 freiwillig hier







PS: eine  „ Weltpremiere“ gab es noch auf der Promenade von Sam Son:
Vera und Günter zu ersten Mal gemeinsam auf einem Tandem!!



Sam Son


 ist eine Touristen- Hochburg – fast ausschließlich für vietnamesische Urlauber.
In den ersten drei Straßen –Zeilen vom Strand her   reiht sich Hotel an Hotel. Eine km-lange  Promenade ist gesäumt von „ Strandbars“. Deren Betreiber, die Inhaber vieler kleiner
 „ Souvenir -Lädchen billigster Sorte“ und die Fahrer oder Fahrerinnen von über 200 Elektro-Cars buhlen um die Gunst der Touristen. Der lange Strand ist sehr flach.



An den Bars warten auch Liegestühle mit Sonnenschirm auf die Gäste- gegen Gebühr natürlich ( 25.000 VND). An einer Stelle können Jet-Ski ausgeliehen werden.
Stellen- und zeitweise ist in der Nähe der Hotels tüchtiger Betrieb am Strand und im Wasser.
Etwas außerhalb wird es dann ruhiger und man findet auch
Einsame Gäste beim Meditieren(?)

 oder „vierbeinige Strandräuber“

  
So richtig gemütlich ist die ganze Atmosphäre eigentlich nicht. Das liegt auch mit am Wasser: zwar warm, aber eben auch nicht sehr sauber. Die vielen Flüsse und Flüsschen bringen sicher genügend schwebende Bestandteile ins Meer.  De große Fluss Ma, der ca. 8 km nördlich ins Meer mündet, zeigte sich noch als „einzigste Lehmbrühe“  und erstaunlicherweise fanden wir am ganzen Strand noch jede Menge von Wasserhyazhinten, die ja nur aus dem Binnenland stammen können.  2009 war das Meer auch nicht so sauber. Das hatten wir mit den stärkeren Winden erklärt, die den flachen Sandstrand stark aufwirbelten. Aber der Fluss war nach unserer Erinnerung im November recht klar….

Am Strand läuft man ca. 4 km nordwärts bis zum Van Chai-Ressort ( unserem Quartier 2009).
Hier erhält man vormittags eine kostenlose Lehrstunde über das harte Leben der Strandfischer. Wir beobachten das Anlanden bzw. Auslaufen der Boot bei Flut, 



den Transport der Boot zum sicheren Liegeplatz 





und des Sortieren der meist nicht zu üppigen Fangausbeute.












An  Land gebracht wird so ziemlich alles, was im Meer lebt: 
kleinste bis mittlere Fische, Garnelen, Quallen und Muscheln.
Alles unverwertbare bleibt am Strand liegen, darunter auch Kofferfische













Aber selbst der Strand wird noch ausgebeutet- hier werden kleinste Muscheln gesammelt , getrocknet und dann zu Fischfutter verarbeitet(?)












Es ist schon erstaunlich, mit welchen „ Nussschalen“
aus Bambus geflochten und geteert

oder aus Bambusstämmen und Styropor in der Art eines Floßes










 und mit welcher minimalen technischen und nautischen Ausstattung die Männer in die  See stechen.
Ein Liebhaber musealer Motore und Kupplungen käme hier auch noch auf seine Kosten.
  





Ausflüge an die Küste nach Sam Son



Ganz kurzfristig ergab sich für Vera die Gelegenheit zu einer Visite im neuen Schulungszentrum der VDB in Sam Son ( Than Hoa Provinz- ca. 150 km südlich von Hanoi)
Bereits im November 2009 waren wir schon einmal übers Wochenende in diesem Ort. Ich habe aber bemerkt, dass mein Bericht über diese Reise unvollendet geblieben war. Deshalb werde ich jetzt über beide Reisen in Kombination erzählen

Die Anreise
2009 wollten wir mit der Bahn dahin fahren.
Also wurden Tickets gekauft – komplikationslos mit english speaking Personal, ohne Vorlage der Pässe, 68.000 VND/ Strecke und Person  ( ca. 2,20 €) mit „ soft seat“ ( entspricht ungefähr der 1. Klasse.)

In freudiger Erwartung fanden wir uns am Freitag, 5.11.2009  mittags pünktlich 20 min vor Abfahrt auf dem Bahnhof ein. Dort ereilte uns die Info, dass der Zug aufgrund der Folgen des Unwetters im Süden erst „ im Laufe des Abends“ fahren sollte. ( Zum Verständnis muss man wissen, dass die einzigste Strecke nach Ho Chin Minh- City überwiegend eingleisig ist. Und wenn dann ein Hurrikan o.ä. Teile der Strecke – vielleicht eine oder mehrere Brücken ??-  beschädigt hat, dann kommt eben der ganze Fahrplan durcheinander. )
Freundlicherweise wurden die Fahrpreise rückerstattet ( nach etwas Diskussion auch die für die Rückfahrt ohne Abzug!!).
Ja und dann standen wir als „ indirekte Unwetteropfer“ da- aufgeben und das WE in Hanoi verbringen – Nein!! Das war nicht nach unserem Geschmack.
Mit zwei „ Rucksacktouristen“ aus der Schweiz, die  unser „Schicksal“ teilten, begaben wir uns per Taxi  zum Busbahnhof Gia Bin . Von da aus sollten permanent Busse nach dem Süden fahren. Und das tun sie auch .....
Im Busbahnhof sind die Fahrkartenschalter übersichtlich nach Reisezielen geordnet. Nach Kauf eines Tickets ( 60.000 VND) wird man gleich von einem eifrigen Busbegleiter,
-schaffner, - Fahrgastfänger in Beschlag genommen, der uns zu „ seinem „ Bus geleitete. Dort erhielten  wir zwei einigermaßen vernünftige Sitzplätze und die Klimaanlage funktionierte.
Aber es ging natürlich nicht gleich los, denn erstens musste erst der Bus „angemessen“ gefüllt werden  und dann musste sich der Bus erst aus dem Gewühl von Bussen auf die Straße „durchwursteln“. Aber auch auf der Straße nahm der Bus noch nicht gleich volle Fahrt auf, denn an den verschiedensten Stellen, die offensichtlich den Einheimischen bekannt sind, wurden noch Fahrgäste zugeladen, bis dann schließlich auch der letzte Notsitz belegt war.
Das Spektrum der Fahrgäste reichte von zwei Ausländern( Wir) über einen „ Schlipsträger“, einer gut scheinbar situierten Familie und vielen jungen Leuten  bis zu drei „ leicht bekifften“, die leider unterwegs auch etwas für Kobolz sorgten... Haustiere waren nicht an Bord !!
Und auch auf der Rückfahrt bleib uns das „Abenteuer  Linienbus“ nicht erspart, weil der Zugfahrplan eben gänzlich durcheinander geraten war

Die Busse  nutzen nur die nicht mautpflichtigen Abschnitte des  Expressway und quälen sich eben mitsamt den LKW und sonstigem lokalen Verkehr auf der Staatsstraße Nr. 1  Das animierte die Busfahrer  zu teilweise äußerst risikovollen Fahrweisen. ( Vorsichtig ausgedrückt!!!!)

Nun im Jahre 2012 hatten wir die Ehre, mit dem PKW mitfahren zu können.

Auf dem mautpflichtigen Abschnitt ( 90.000VND) war der Expressway nahezu leer. Aber selbst beim Tempo „ 80“ hüpfte und rumpelte der „ Pajero“ stellenweise ganz schön. 


Danach begann dann das Chaos. Auf ca. 60 km Länge zwischen den beiden Provinzstädten  Ninh Binh und Tanh Hoa wird der Abschnitt in voller Länge auf einmal  ausgebaut. Aber der gesamte Verkehr muss ja trotzdem hindurch und so quälte sich alle durch Bauabschnitte, wie ich sie in den Zeiten schlimmster Straßenzustände in der DDR in dieser Länge nicht erlebt hatte. Denn moderne Technik und Komplexeinsatz sich unbekannt – vielmehr wir überall „ herumgewurstelt“

Die Fahrer der VDB waren glücklicherweise  zivilisiert und bewältigten diesen Abschnitt von ca. 60km  in 2 h am Sonntag vormittag bzw. brauchten  noch länger am Donnerstag nachmittag!!

Dienstag, 18. September 2012

Was lange währt…. Das kann noch besser werden


Anfang Juli hatte ich über die Einmündung der „Van Cao“ in die „ Ven Ho“ berichtet und die doch sehr „ kurzsichtige Baulösung“ dieses Verkehrsknotens bemängelt.
Ende Juli begannen an dieser Stelle erneute Bauarbeiten und zu unserem großen Erstaunen bemerkten wir nach unserer Rückkehr grandiose Veränderungen.
Ich will ja nicht so vermessen sein, dass  ein Entscheidungsträger meinen Post gelesen hatte. Unterstellen wir einfach, dass es auch bei den vietnamesischen Verkehrs- und Bauplanern
 „ helle Köpfe“ gibt, die auch vernünftige Lösungen durchsetzen können.
Jedenfalls ist an dieser Stelle ein großer Kreisverkehr  gebaut wurden.


Allerdings fehlen noch richtige Verkehrs –Leit-Einrichtungen, so dass der viele Platz in allen Richtungen noch viele Mopedianer und auch PKW-Fahrer dazu verführt, gleich mal an der falschen Seite des Kreisen entlang zu fahren.


Aber es ist auf alle Fälle genügend Raum vorhanden, um auch größere Verkehrsströme aufzunehmen.

Und grüne und blaue Uniformierte sind in den Früh – und Vormittags-Stunden eifrig in
„ Erziehungs-Einsätzen“  tätig.


Nun heißt das aber auch nicht, dass der Verkehr auf  der Promenade insgesamt flüssiger geworden ist. Im Gegenteil:  Vielleicht nutzen jetzt noch ein paar mehr Verkehrsteilnehmer diesen Weg  und nach Beginn der Schule staut und wuselt es sich wieder tagtäglich an den Schulen und Kindergärten und auch an den Kneipen-Höhepunkten. 

Deutschland mit den Augen von „ Rumtreibern“ betrachtet




Wenn man sich für längere Zeit im Ausland aufhält, da vor allem viele Entwicklungsländer bereist und aus dem „quirligen“ Hanoi kommt, dann sieht man sein eigenes Heimatland doch mit ganz anderen Augen.

Pauschale Feststellung: Deutschland ist schön !!!!
Wir genossen die angenehm frische Luft, die auch bei 33 Grad noch erträglicher ist als in Hanoi.  5 Wochen ohne Klimaanlage und das Schlafen mit offenem Fenster waren eine Wohltat.
Es war angenehm,
-         in Ruhe auf der Terrasse zu sitzen und den wunderbaren Sternenhimmel zu betrachten- auch die ISS zeigte sich zwei Mal
-         auf Fußwegen laufen zu können, ohne über Imbiss-Stände zu stolpern und vor Mopeds flüchten zu müssen
-         durch kühle Laubwälder zu wandern
-         die Ordnung in der Landschaft allgemein, in den Städten und Dörfern und auf den Straßen zu bemerken.

Mit wachem Sinn jedoch fällt einem so manches auf, was man bei der Bewältigung des täglichen Alltags kaum beachten oder es als Normal betrachten würde:

-         Deutschland ist ein Land der Radfahrer
Unmengen an Fahrrädern werden von Urlaubern auf  PKW oder Wohnwagen auf der Autobahn durch die Gegend gefahren. Zumindest in Mecklenburg gibt es ein gut ausgebautes Netz von Fahrradwegen und man begegnet eher Radfahrern als Wanderern. Man wundert sich schon, wenn man inmitten von Wiesen am Plauer See exakt gepflasterte oder asphaltierte Radwege findet und von anderen Gegenden hört, dass nicht genügend Kindergartenplätze zur Verfügung stehen.
-         Gleichermaßen ist aber der Motorisierungsgrad auf den Gewässern unwahrscheinlich
angestiegen. Was da an Motorbooten herumfährt oder in den in immer höheren Anzahl entstandenen Marinas und Bootsliegeplätzen herumsteht, ist schon fast erschreckend- vom kleinen „ Delphin“ ( Faltboot mit Außenbordmotor) bis zur Luxusyacht.
Man kann eher ein Motorboot ausleihen als ein Paddelboot. Und im nächsten Jahr wird die Grenze für das Ausleihen ohne Bootsführerschein von 5 PS auf 15 PS angehoben- da wird das Gewimmel sicher noch weiter ansteigen.
-         Ob es nun nur an  der obigen Entwicklung liegt oder noch viele andere Einflüsse
wirken – wir hatten die Mecklenburger Seen sauberer in Erinnerung !!
-         Deutschland ist ein Reiseland: Die Urlaubssaison war ja nun schon fast vorbei und in
      den meisten Bundesländern hatte die Schule schon wieder begonnen, aber die meisten
      FEWO`s waren noch ausgebucht und auf den Straßen und Gewässern war noch viel
      Betrieb.
      Eine tolle Losung fand ich: „Zum Arbeit zu alt, zum Sterben zu jung, aber zum Reisen
      topfit“
-         Auch der Himmel über Deutschland ist stark bevölkert und der Erfurter Luft-Raum
      scheint ein wahres Drehkreuz zu sein- sowohl in der Nacht, als auch am Tage zogen
      die zahlreichen Flieger ihre Bahn.
-         die Deutschen feiern gern. Was da allerorten an Feiern und sonstigen Events  geboten wird ist beachtlich. Es scheint fast so, als wäre die Forderung aus dem alten Rom nach
„panem et circenses“ ( Brot und Spiele) zur Beruhigung und Beschäftigung der Massen  in neuer Form wieder auferstanden zu sein.
-         Somit kann man also oberflächlich betrachtet schlussfolgern, dass Deutschland ein
      reiches Land ist  und man die öffentliche Diskussion mancher Probleme als „ Jammern
      auf höchstem Niveau“ abtun kann.

Aber der Nimbus  Deutschlands als „ Land  der Ordnung, des Service und der Qualitätsarbeit“
hat doch bei näheren Hinschauen auch erhebliche Kratzer:

-         Auf den wunderbaren Autobahnen häufen sich die Baustellen- manche oft kilometerlang.
-         Es tummeln sich auch viele „ Rüpel“ unter den Kraftfahrern. Bei den meist hohen Geschwindigkeiten sind dann die Folgen von einem Crash wesentlich höher. Und wenn  gleich 2 Rettungs-Helikopter die Autobahn blockieren,  dann staut sich eben alles auch auf drei Spuren kilometerlang.
-         Deutsche Qualitätsarbeit ist wohl nicht mehr das Aushängeschild. Bei vielen Warengruppen findet man kaum noch das Prädikat „ Made in Germany“. Und wenn per Rundfunk die Empfehlung verbreitet wird, bei der Wahl der KFZ- Werkstatt erst im Internet nach den Referenzen zu schauen, dann ist es wohl mit der Qualitätsarbeit im Allgemeinen nicht mehr weit her, oder?
-         Und wenn schon Service, dann hat der seinen Preis.
Unsere Oma bezahlte für die Anfahrt eines Monteurs in Erfurt 30 Euro. Und die eigentliche Arbeit ( Auswechseln einer Glühlampe im Backofen) kostete dann noch mal 23 Euro!!!
Aber es gibt auch positive Beispiele:
 Im Urlaub hatten wir uns ein Paddelboot bestellt. Die Anlieferung erfolgte pünktlich, aber das Wetter spielt nicht mit. So zog die Lieferantin,  ohne Umsatz gemacht zu haben, wieder von dannen und berechnete uns dafür nur 5 Euro- lobenswert!!!
-         Dass Qualität seinen Preis hat, merkt man auch ganz deutlich am Nahverkehr. Wer ab
      und an in Hanoi Bus fährt, dem verschlägt es  beim Bus- oder Straßenbahnfahren in
      Erfurt fast den Atem:
·        Anzeige der  Wartezeit  an der Haltestelle
·        Absenken des Busses zum Aus- und Einsteigen
·        Saubere Sitze
·        Der Busfahrer begrüßt die Fahrgäste
Dafür kann man aber für den Preis, den man in Erfurt für  eine Einzelfahrt mit Umsteigen innerhalb einer Stunde bezahlt, in Hanoi 15…16 Mal einen Bus benutzen


Das war eine sicherlich nur sehr oberflächliche und einseitige  Betrachtung. Aber ins Grübeln kommt man allemal, wenn man Deutschland mit „ dem Rest der Welt“ vergleicht.






Donnerstag, 13. September 2012

5 Wochen „ Urlaub“ in Deutschland- eine lange Zeit und doch viel zu kurz !!!


Was hat man nicht alles zu tun….

-         Oma betreuen 
-         Kinder und Enkel besuchen
-         mit Freunden angenehme Stunden verbringen
-         Behörden und Ärzte bemühen
-         Garten und Haus „auf Vordermann bringen“
-         Einkaufen für die nächsten Monate und für die lieben Kollegen in Hanoi

Etwas Zeit blieb aber auch für das neueste Hobby- Ahnenforschung- und für etwas Kultur –
Klassiknacht im Erfurter Zoo- war ganz toll! Auch die Erdmännchen waren begeisterte Zuhörer...


Und eine Woche gönnten wir uns richtigen Urlaub- diesmal an  der Mecklenburger Seenplatte.

Mit Quartier direkt am Plauer See


 genossen wir diese Landschaft mit
-         einer Bootsrundfahrt auf dem Plauer See
-        

                                                                                                                                                                                                                                                                                    Wanderrn durch menschenleere Wälder
- Besuch des Orgelmuseums in der Kirche in Malchow

-   

  -    einer Seenrundfahrt mit einem gemieteten Motorboot bis zum Wisentgehege auf dem Damerower Werder
- einem besuch bei Freunden und einem Stadtrundgang in Waren an der Müritz



 Nur die geplante Paddel-Tour fiel einem Gewittertag zum Opfer. Dafür machten wir einen Abstecher nach Rostock und Warnemünde und bestaunten dort einige der Kreuzfahrschiff- Riesen.



Und Segelboote vor dem Leuchtturm an der Mole waren früher auch undenkbar gewesen…..


Auf  der Rückfahrt bot sich noch die Gelegenheit,  mit der Enkelin das  Gontwana- Land im Leipziger Zoo zu besuchen. In eine riesigen Halle wird ein gewisser Eindruck der Tropen in Asien, Afrika und Südamerika vermittelt. Natürlich eng gedrängt und gekünstelt-  aber informativ für all diejenigen, die noch nie diese Gegenden kennen gelernt haben . Und  bei manchem Besucher  hörte man aus den Bemerkungen die Erinnerung an Erlebnisse in der Wirklichkeit.
Einige Tiere und Pflanzen, die sich auch uns in der Wildnis einer näheren Betrachtung entzogen hatten, zeigten sich hier in aller Ruhe und Gelassenheit- z.B. der Schabrackentapir.





Insgesamt ist der Zoo Leipzig mit seiner  großräumigen Gestaltung der Freigehege einen Besuch wert!