- die Anreise per Boot
Drei Stunden dauert die Fahrt auf dem schmalen Kahn. Für den Reisenden, der aus den Großstädten oder direkt aus Europa kommt, bietet sie sicherlich viele imposante Eindrücke. Dem schon etwas Dschungelerfahrenen wird es dann aber doch etwas eintönig.
- eine Nachtwanderung zur Tierbeobachtung
- eine Nachtwanderung zur Tierbeobachtung
Mit Kameras, Taschenlampen und großen Erwartungen versammelten wir uns am Treffpunkt, setzten über den Fluss, passierten das Hotel und die strengen Kontrollen der Eintrittserlaubnis und der Lizenz zum Fotografieren und dann waren wir schon im dunklen Dschungel und sahen …..
Menschenmassen,
die sich auf dem teils befestigten, teils arg glitschigen Rundweg in beiden Richtungen durch den Dschungel schoben.
Leider waren viele von ihnen dabei auch noch recht lautstark!
Ach ja, Tiere sahen wir auch:
Ein paar Rehe, d.h. von diesen waren nur die schemenhaften Umrisse zu erkennen und die
Augen leuchteten im Licht der zahlreichen Taschenlampen,
Spinnen, Skorpione, Tausendfüßler, Riesenameisen und eine Schlange.
Alles in Allem- dieser Programmpunkt war kein Höhepunkt!
Aber eine große Attraktion gab es doch noch -ein Schabracken- Tapir.
Aber eine große Attraktion gab es doch noch -ein Schabracken- Tapir.
Dass wir dieses, eigentlich scheue Tier zu Gesicht bekamen, war doch ein Glücksfall, denn gerade an dieser Stelle zog eine „ Horde besonders lautstarker Koreaner(?)“ durch den Wald.
- „rapid shooting“
Nein, es ging nicht zur Hasenjagd, wie ein Holländer beim Kauf der Tickets für den Nationalpark erwartet hatte.
Eine Bootsfahrt durch Stromschnellen war angesagt.
„Es kann etwas nass werden“ - war uns mit Hinweis auf die entsprechend Bekleidung gesagt worden und alle empfindlichen Ausrüstungen wurden vorsorglich in Plastesäcken verstaut.
Und es wurde nass!!! Die Bootsführer von zwei gleichzeitig gestarteten Boot hatte ihren großen Spaß daran, uns so richtig „ einzuweichen“- und die Passagiere taten noch das Übrige dazu und so spritzte eine Fontäne nach der anderen über uns. Wie die „begossenen Pudel“ erreichten wir dann unser nächstes Ziel- und auf der Rückfahrt ereilte uns noch mal das gleiche Schicksal- zum Glück war es nicht kalt!!
- Besuch im Dorf der Orang Asli
Nach einigen Literaturstellen im Internet sollen diese Ureinwohner auch die Vorfahren der Aborigines in Australien sein. In grauer Urzeit sollen einige von Ihnen den Weg über das Wasser dahin gefunden haben.
Hier im Nationalpark leben sie in einigen Siedlungen noch so wie ihre Vorfahren.
Sie haben die „ Lizenz zum Töten“, d.h. sie dürfen im Nationalpark für ihren Eigenbedarf jagen und
fischen und ernähren sich nur von den Früchten des Waldes.
Na ja , wohl doch nicht so ganz, denn der Kontakt mit den Neuzeitmenschen und ein gewisser Show-Effekt lässt sich an einigen Momenten nicht verleugnen. Aber:
Jagen mit Blasrohr;
Gift für die Pfeile, das aus einem Baum gewonnen wird;
Feuer anzünden mit weichem Holz und einem Seil aus Ratan
—das waren einige Erfahrungen, die uns dieser Besuch vermittelte.
Alle Einwohner waren recht wohlgenährt und besonders die Kinder waren zumeist „ echte Wonneproppen“ – das alles von den Früchten des Waldes?



