In den letzten Tagen bin
ich aus verschiedenen Gründen nicht zum Schreiben gekommen. Und auch in der nächsten Zeit „bleibt es zeitlich
eng“. Deshalb will ich wenigstens kurz den Bericht über das Mekong- Delta
abschließen:
Von My Tho nach
Hanoi und Fazit
(3.1.2013)
Zurück von der Bootstour
in My Tho begrüßte uns nochmal Nguyen
Huu Huan, ein Held des Befreiungskampfes gegen die Franzosen im 19.
Jahrhundert.
Und an einem Nebenarm des
Song Thien- Flusses wurde uns nochmal so richtig deutlich, was doch den Wert einer
Immobilie ausmacht:
„ die Lage, die Lage ,
die Lage....“
Mit den wenigen Englisch-
Kenntnissen an der Hotelrezeption war es uns doch tatsächlich gelungen, einen
PKW zu chartern.
Für 850.000 VND fuhren
wir die 80 km in 2 Stunden recht entspannt zum Flughafen in HCMC. Lediglich auf den letzten Kilometern in den Außenbezirken
von HCMC wurde es in der rush hour „richtig
wuhlig“. Da mussten wir denn doch unsere Meinung von unserem Kurzbesuch in HCMC
im Jahre 2010 korrigieren. Damals war uns das gesamte Leben im Stadtbezirk 1
wesentlich ruhiger und gesitteter als in Hanoi vorgekommen.
Diesmal wurde uns verdeutlicht, dass die Saigoner
mindestens genauso verrückt und rücksichtslos fahren können, wie die Hanoi-er
auch.
Nach ruhigem Flug empfing
uns dann die „ Eishölle Hanoi bei 12 Grad“- ein doch empfindlicher Schock nach
den angenehmen Temperaturen im Süden bei 25... 28 Grad!
Fazit:
Das Mekong-Delta ist eine
sehr interessante Landschaft mit einem ganz anderen Charakter im Vergleich zu
den uns bisher bekannten Landschaften Vietnams.
Im groben Durchschnitt
leben die Leute hier längst nicht so ärmlich, wie wir es in den Bergregionen im
Norden angetroffen hatten. Aber „ Spuren von Wohlstand“ waren hier auch relativ
wenig anzutreffen“
Wenn man sich nicht
gerade nur im „ touristizierten Umfeld von HCMC“ aufhält ( My Tho), dann kommt
man schon ganz dicht heran „ an den Puls des Lebens“- so wie auf unserer „ Home
Stay Tour“.
Etwas enttäuscht war ich,
dass ich auch hier keine richtige Plantage mit den Drachenfrüchten sehen
konnte, sondern nur einzelne „ Demonstrationspflanzen“ ohne Früchte.
In der Winterszeit ist es
im Delta angenehm warm im Vergleich zu Hanoi- und die Sonne scheint!!!!
Die Tage auf Phu Quoc
bekräftigten die vielerorts gehörten und geäußerten Befürchtungen, dass mit dem
weiteren Ausbau des Tourismus ohne prinzipielle Entwicklung der Infrastruktur
die beste Zeit dieser Insel leider vorbei sein dürfte
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