Ein Überblick über das
Delta und die Fahrtstrecke sollte sich mit diesem Link öffnen:
http://www.mekongtraveltours.com/mekong-travel-map.html
Unterwegs in der 2 1/2-stündigen
Fahrt haben wir noch mehrfach Gelegenheit, Brückenkonstruktionen zu bewundern.
Mit Hilfe ausländischer Investoren (die Japaner und Australier waren da wohl
sehr stark beteiligt) wurden in den
letzten Jahren stabile Straßenverbindungen in diesem gewiss bautechnisch
anspruchsvollen Terrain geschaffen.
Hier überqueren wir den
Song Thien beiVinh Long.
Da My Tho nicht direkt am
Highway liegt, müssen wir 10km vor
unserem Tagesziel aussteigen und am Straßenrand mit Xe Om- Fahren handeln. Bei
70.000 VND je Moped werden wir und einig
und so gibt es wieder ein Premiere:
Mit Rucksack und Koffer
bzw. Reisetasche erreichen wir als zwei Soziusse unser Ziel.
Die Stadt My Tho liegt am
nördlichsten der Deltaarme des Mekong, am Song Tien.
Man spürt man den Einfluss
der Reichweite des Tagesstourismus von HCMC her: An der Promenade
„ stirbt“ ab 17 Uhr das touristische Leben. All das , was so die Atmosphäre einer solchen Stadt eigentlich ausmacht- Lädchen, Stände . Touristenbüros- werden geschlossen- sehr verwunderlich!
„ stirbt“ ab 17 Uhr das touristische Leben. All das , was so die Atmosphäre einer solchen Stadt eigentlich ausmacht- Lädchen, Stände . Touristenbüros- werden geschlossen- sehr verwunderlich!
Dagegen sind die Inseln
im Fluss
tagsüber voll auf das Touristengeschäft
ausgerichtet- das hat wohl
weniger mit
dem reellen Leben im Delta zu tun oder
das reelle Leben hier
besteht eben aus
Tourismus ??
Nun ja, wir buchen auch
eine Tour zu den
Inseln: 3h für 400.000 VND
Auf der Insel „cu lao
Toi Son“ – Einhorn-Insel
finden wir jede Menge Gärten
mit einigen exotischen Früchten, u.a. auch Kakao
Aber den Bonsaigarten,
der auf einigen Tourbeschreibungen erwähnt war, finden wir nicht. D.h. da in
einigen Gärten auch einige Büsche verschnitten waren, wird wohl das Ganze als „
Bonsai“ bezeichnet.
Da waren wir wohl am falschen Ort…
Dafür lernen wir aber die
Herstellung von Kokosnuss-Candys kennen:
Das Fleisch der Kokosnüsse
wird geschreddert.
(Bis hierher
kommt mir das bekannt vor, denn so haben
wir vor vielen, vielen Jahren aus Zuckerüben Sirup hergestellt)
Wenn der Saft knetfähig
ist, wird die Masse in Streifenformen
aus Holz gestrichen.
Nach kurzer Lagerung werden
die Streifen in Würfel
geschnitten
und verpackt- fertig!
Das sind echte „Plombenzieher“- dafür sind die Sweets
aus Banane mit Ingwer lecker!
Eine ca. 15- minütige Fahrt
mit einem Ruderboot
durch einen schmalen Kanal beschließt
den Besuch dieser Insel.
Die Ufer dieses Kanals
sind aber sehr dicht mit Nipapalmen bewachsen,
was eine
eigenartige Stimmung ergibt…
Auf geht’s zur nächsten
Insel Con Phung- Phönix-Insel. Hier geht’s noch „ gehobener touristisch“ zu:
Reste der Pagode des „ Kokosnuss-Mönchs“, Hotel und mehrere Restaurants mit schön dekoriertem Bratfisch
Wir gehen zu Fuß,
sehen in einer anderen
Coconut-Candy-Factory,
dass je nach Rezeptur gesüßte Kondensmilch und
eine
Tinktur aus Palmblättern hinzugefügt werden
kann- dann entsteht eine
gelblich-grüne Masse,
schauen einigen – nein, nicht
„thüringer Löffelschnitzern“, sondern Produzenten verschiedener Gerätschaften
aus Kokospalmholz über die Schultern;
beobachten die Kinder,
die auf den „ Schulbus“ warten
und sehen eine Anregung
für die Gestaltung des Pavillons im heimischen Garten (das müsste doch mit Buchsbaum
auch erreicht werden können)
Auch diese Tour war sehr
interessant und einprägsam, aber längst nicht so authentisch, wie die in Can
Tho.
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