Montag, 7. Januar 2013

Cần Thơ - erste Station im Mekong - Delta



Beim Flug von Phu Quoc nach Cần Thơ bekamen wir schon aus der Luft einen ersten Eindruck vom Delta:
Große Flächen mit Reis
 oder Obstplantagen, die 
von Kanälen getrennt sind und 
Besiedlung hauptsächlich an 
Wasserläufen.




Aber zunächst empfing uns erst mal die mit 1,2 Millionen Einwohnern fünftgrößte Stadt Vietnams zum Sonntag mittag mit relativer Ruhe. Das beeindruckendste Merkmal für „ Hanoigeschädigte“:
 breite Straßen und Fußwege, auf denen mal laufen kann!!!
Natürlich führte uns der Weg vom Hotel recht schnell zum Ninh Kieu-Pier am Can Tho –Fluss.
Da ist zu Tages- und Abendszeit allerhand Betriebsamkeit – zu Land und zu Wasser.


Das Spektrum der Wasserfahrzeuge reicht vom Ruderboot bis zum mittleren Frachtkahn. Irgendwie lustig, dass die alle Augen haben…


Leider wurde nach Fertigstellung der Straßenbrücken der Schiffslinienverkehr durch das Delta bis nach HCMC eingestellt. So verbleiben nur die vielen Boote für Tagestouren und die
Übernachtungsschiffe von zwei Anbietern mit Touren nach Cai Be oder Kambodscha.

Im Restaurant im Touristenmarkt kann man
 angenehm sitzen und dem Treiben auf dem 
Fluss zuschauen. Und hier gibt es wieder eine 
Premiere:





Günter isst zum ersten Mal Frosch. Schmeckt lecker, fast wie Huhn..


Erstaunt stellen wir fest, dass zu diesem Zeitpunkt der Can Tho-Fluss landeinwärts fließt. Es ist doch verwunderlich, dass sich der Einfluss der Gezeiten noch hier bemerkbar macht










Und es ergibt sich noch eine Frage:                  
wieso führt die Brücke dahinten über Land??












  

                                                                  Eine schön gestaltete und relativ saubere Parkanlage an    
der Promenade kann mit einigen farbenfrohen                                                                    Blütenbäumen und –büschen glänzen.











Beim einem kurzen Rundgang durch die Stadt
 (und auch bei der späteren Fahrt nach My Tho)
 fällt auf, dass hier im Delta offensichtlich viele 
Religionen beheimatet sind. Wir besichtigen
 eine Khmer-Pagode


 und sehen viel Kirchen, buddhistische Pagoden und auch einige Kultstätten mit chinesischen( oder alten vietnamesischen?) Schriftzeichen




Von unserem Hotelzimmer im 7. Stock bietet sich ein beeindruckender Blick auf die erleuchtete Brücke.


Für den nächsten Tag haben wir für 260.000 VND eine Bootsfahrt nur für uns zwei durch die Inselkanäle gebucht. Und die ist richtig toll:                                 
Erst fahren wir ein Weilchen den Fluss aufwärts, besuchen
 einen Fischhändler














 und können die Höhen und Tiefen des Lebens in Cần Thơ  vom Fluss aus beobachten.












" you can take a bath in the river"






Und dann biegen wir ab in Kanäle und Kanälchen, in denen dann zu guter Letzt die Motorkraft durch die Muskelkraft unserer Bootsführerin ersetzt wird.







Nipapalmen ( Wasser-Kokosnuss)  und                
Wasserhyazinthen bestimmten die Vegetation. 
Letztere ließen durch ihre Größe und Schönheit
 der Blüten ihre „Artgenossen im Norden“
doch deutlich hinter sich.





Rechts und links vom Kanal breiten sich Felder und Obstplantagen aus.


Bei einem „Landgang“ besichtigen wir noch einen etwas „ heruntergekommenen“  Eco-Garden, in dem sogar Krokodile gezüchtet werden.
  
Auf dem weiteren Rundweg  werden die Kanäle wieder breiter und dann kommen wir sogar noch in den großen  Hậu River (Sông Hậu or Hậu Giang in Vietnamese) - einem der
 9 Mündungsarme des Mekong. Und da löst sich auch das Rätsel der „ Brücke über Land“:


Die längste Kabelbrücke in Süd-Ost- Asien überquert hier den Fluss und wird nur in verschiedenen Blickwinkeln von größeren oder kleineren Inseln im Fluss teilweise verdeckt.

Kurz vor Ende der Fahrt           
können wir noch „Onkel Ho“
 vom Wasser aus die Ehre
 erweisen.


Insgesamt eine beeindruckende, 4- stündige Tour am letzten Tag des Jahres 2012!


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