Beim Flug von Phu Quoc nach Cần Thơ bekamen wir schon aus
der Luft einen ersten Eindruck vom Delta:
oder Obstplantagen, die
von Kanälen
getrennt sind und
Besiedlung hauptsächlich an
Wasserläufen.
Aber zunächst empfing uns erst mal die mit 1,2 Millionen
Einwohnern fünftgrößte Stadt Vietnams zum Sonntag mittag mit relativer Ruhe.
Das beeindruckendste Merkmal für „ Hanoigeschädigte“:
breite Straßen und Fußwege, auf denen
mal laufen kann!!!
Natürlich führte uns der Weg vom Hotel recht schnell zum
Ninh Kieu-Pier am Can Tho –Fluss.
Da ist zu Tages- und Abendszeit allerhand Betriebsamkeit –
zu Land und zu Wasser.
Das Spektrum der Wasserfahrzeuge reicht vom Ruderboot bis
zum mittleren Frachtkahn. Irgendwie lustig, dass die alle Augen haben…
Leider wurde nach Fertigstellung der Straßenbrücken der
Schiffslinienverkehr durch das Delta bis nach HCMC eingestellt. So verbleiben
nur die vielen Boote für Tagestouren und die
Übernachtungsschiffe von zwei Anbietern mit Touren nach Cai
Be oder Kambodscha.
angenehm sitzen und
dem Treiben auf dem
Fluss zuschauen. Und hier gibt es wieder eine
Premiere:
Günter isst zum ersten Mal Frosch. Schmeckt lecker, fast wie
Huhn..
Erstaunt stellen wir fest, dass zu diesem Zeitpunkt der Can
Tho-Fluss landeinwärts fließt. Es ist doch verwunderlich, dass sich der
Einfluss der Gezeiten noch hier bemerkbar macht
Und es ergibt sich noch eine Frage:
wieso führt die Brücke
dahinten über Land??
Eine schön gestaltete und relativ saubere Parkanlage an
der
Promenade kann mit einigen farbenfrohen Blütenbäumen und –büschen glänzen.
Beim einem kurzen Rundgang durch die Stadt
(und auch bei der
späteren Fahrt nach My Tho)
fällt auf, dass hier im Delta offensichtlich viele
Religionen beheimatet sind. Wir besichtigen
eine Khmer-Pagode
und sehen viel
Kirchen, buddhistische Pagoden und auch einige Kultstätten mit chinesischen(
oder alten vietnamesischen?) Schriftzeichen
Von unserem Hotelzimmer im 7. Stock bietet sich ein
beeindruckender Blick auf die erleuchtete Brücke.
Für den nächsten Tag haben wir für 260.000 VND eine
Bootsfahrt nur für uns zwei durch die Inselkanäle gebucht. Und die ist richtig
toll:
Erst fahren wir ein Weilchen den Fluss aufwärts, besuchen
einen Fischhändler
und können die Höhen und Tiefen des Lebens in Cần Thơ vom Fluss aus beobachten.
" you can take a bath in the river"
Und dann biegen wir ab in Kanäle und Kanälchen, in denen
dann zu guter Letzt die Motorkraft durch die Muskelkraft unserer Bootsführerin
ersetzt wird.
Nipapalmen ( Wasser-Kokosnuss) und
Wasserhyazinthen bestimmten die Vegetation.
Letztere ließen
durch ihre Größe und Schönheit
der Blüten ihre „Artgenossen im Norden“
doch deutlich hinter sich.
Rechts und links vom Kanal breiten sich Felder und
Obstplantagen aus.
Bei einem „Landgang“ besichtigen wir noch einen etwas „
heruntergekommenen“ Eco-Garden, in dem
sogar Krokodile gezüchtet werden.
Auf dem weiteren Rundweg
werden die Kanäle wieder breiter und dann kommen wir sogar noch in den
großen Hậu River (Sông Hậu
or Hậu Giang in Vietnamese) - einem der
9 Mündungsarme des
Mekong. Und da löst sich auch das Rätsel der „ Brücke über Land“:
Die längste Kabelbrücke in Süd-Ost- Asien überquert hier den
Fluss und wird nur in verschiedenen Blickwinkeln von größeren oder kleineren
Inseln im Fluss teilweise verdeckt.
Kurz vor Ende der Fahrt
können wir noch „Onkel Ho“
vom
Wasser aus die Ehre
erweisen.
Insgesamt eine beeindruckende, 4- stündige Tour am letzten
Tag des Jahres 2012!
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