Nun ist es scheinbar richtig Herbst geworden…
Nein, nicht so richtig mit Laubfärbung, „ indian summer“
o.ä. – so wie dieser Tage Bilder vom Reichstag in Berlin mit Bäumen im herrlich
buntem Laubkleid über die „ DW“ flimmerten. Dazu fehlt es hier an den
Frostgraden, die die Anthocyanbildung in der Herbstlaubfärbung begünstigen.
Dafür liegt aber schon seit Tagen ein betörender Duft über
Teilen der Stadt. Den verströmen die Blüten des Ditabaumes ( Alstonia
scholaris).
Man findet ihn in Gruppen
oder einzeln in verschiedenen Wuchshöhen fast überall in der Stadt. Schon ein
Baum reicht aus, um den Geruch der Blüten selbst im dicksten Mopedverkehr wahr
zunehmen.
Auch fällt Laub von den Bäumen- aber das ist hier keine
typische Herbsterscheinung, denn irgendwelche
Bäume und Büsche wechseln sich
fast durchgehend im ganzen Jahr ab und verlieren ab und an Blätter.
Damit man immer einen Grund hat, täglich Hof und Straße zu fegen.
Aber es blüht nach wie vor in den Gärten und Parks- von „
Winterfestmachung“ keine Spur.
Der Oktober verabschiedete sich mit 216 mm Niederschlag. Das
sind zwar immerhin 150 % vom langjährigen Mittelwert. Aber das Maximum von 469
mm wurde damit bei weitem nicht
erreicht. Und wenn auch der November mit durchschnittlich 53 mm relativ trocken
sein soll, so „bescherte“ uns der vergangene Montag ( 7.11.) immerhin schon
einen ungewöhnlichen Gewitterguss mit 21 mm innerhalb von 2 h.
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