Nach Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Hash_House_Harriers sind die Hash House
Harriers eine „Vereinigung nicht kompetitiver Lauf-, Sozial- und
Trink-Clubs“. Die historischen Wurzeln
für diese „ Schnitzeljagd für Erwachsene“ gehen auf das Jahr 1938 in Malaysia zurück. Mittlerweile sind sie in
vielen Städten der Welt präsent. Wir
hatten sie bereits in Baku kennen gelernt. Und offensichtlich findet man
überall im Freundes – und Bekanntenkreis jemand, der einen mit in diese Truppe
„ lotst“.
So
auch in Hanoi und demzufolge waren wir am Samstag „ zum Hash“. Auch
historisch begründet zelebrieren die Hasher einmal im Jahr den „ Red Lady Day“, an dem besonders die
Männer in roten Kleidern erscheinen und auch sonst „ Rot“ die Bekleidung
dominiert. Diesen Tag hatten wir am Samstag „erwischt“ und nun gehört aus ein
rotes „ Hasher-T-Shirt“ zu unserem Kleiderfundus.
In zwei Gruppen bewegen sich die Hasher durch die Gegend:
Die Runner bewältigen in der Regel 10…15 km.
Runner bei der Suche des richtigen Weges
Dagegen gehen
es die Walker ruhiger an bei Strecken zwischen 5 und 8 km- dazu zählten
natürlich auch wir.
Und so zog eine bunte Truppe aus vieler Herren Länder –
junge Ladies und ältere Herrschaften, Kinder auf eigenen Füßen und im Huckepack
und sogar ein Hund-durch die Gegend. Diesmal lag die Strecke etwas außerhalb
von Hanoi am Ufer des Roten Flusses.
Nein, wir wurden nicht mal kurz in die Wüste „ gebeamt“- das
sind die Berge aus Flusssand.
Die Leute unterwegs
und beim obligatorischen „ Drink-Stop“
schauten recht verwundert und belustigt auf die seltsamen Menschen. Aber den Büffeln war das relativ gleichgültig
Neben der Bewegung an frischer Luft bildet der „ circle“ den
„Höhepunkt der Geselligkeit“.
Im Eröffnungskreis werden die Neuen begrüßt und es gibt
Infos zur Strecke.
Im Abschlusskreis werden viele mögliche und unmögliche
Anlässe gesucht, um Teilnehmer in die Mitte zu zitieren,
damit sie dort ihren
Bierbecher „auf ex“ austrinken mögen und danach den leeren Becher auf den Kopf
stülpen- peinlich, wenn der Becher doch noch
nicht ganz leer war.
Insgesamt eine eigenwillige Art des Gruppen-Humors. Man
lernt Leute und Details vom Land kennen, aber man muss das sicherlich nicht
jedes Wochenende tun.
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