Montag, 7. November 2011

Hash in Hanoi


Nach Wikipedia   http://de.wikipedia.org/wiki/Hash_House_Harriers   sind die Hash House Harriers eine „Vereinigung nicht kompetitiver Lauf-, Sozial- und Trink-Clubs“. Die historischen Wurzeln  für diese „ Schnitzeljagd für Erwachsene“ gehen auf das Jahr 1938  in Malaysia zurück. Mittlerweile sind sie in vielen Städten der Welt präsent.  Wir hatten sie bereits in Baku kennen gelernt. Und offensichtlich findet man überall im Freundes – und Bekanntenkreis jemand, der einen mit in diese Truppe „ lotst“.

So  auch in Hanoi und demzufolge waren wir am Samstag „ zum Hash“. Auch historisch begründet zelebrieren die Hasher einmal im Jahr  den „ Red Lady Day“, an dem besonders die Männer in roten Kleidern erscheinen und auch sonst „ Rot“ die Bekleidung dominiert. Diesen Tag hatten wir am Samstag „erwischt“ und nun gehört aus ein rotes „ Hasher-T-Shirt“ zu unserem Kleiderfundus.








In zwei Gruppen bewegen sich die Hasher durch die Gegend:
Die Runner bewältigen in der Regel 10…15 km. 
                                                                 Runner bei der Suche des richtigen Weges

Dagegen gehen es die Walker ruhiger an bei Strecken zwischen 5 und 8 km- dazu zählten natürlich auch wir. 
Und so zog eine bunte Truppe aus vieler Herren Länder – junge Ladies und ältere Herrschaften, Kinder auf eigenen Füßen und im Huckepack

 und sogar ein Hund-durch die Gegend. Diesmal lag die Strecke etwas außerhalb von Hanoi am Ufer des Roten Flusses.


Nein, wir wurden nicht mal kurz in die Wüste „ gebeamt“- das sind die Berge aus Flusssand.



Die Leute unterwegs 

und beim obligatorischen „ Drink-Stop“ schauten recht verwundert und belustigt auf die seltsamen Menschen. Aber den Büffeln war das relativ gleichgültig

 Neben der Bewegung an frischer Luft bildet der „ circle“ den „Höhepunkt der Geselligkeit“.
Im Eröffnungskreis werden die Neuen begrüßt und es gibt Infos zur Strecke.

Im Abschlusskreis werden viele mögliche und unmögliche Anlässe gesucht, um Teilnehmer in die Mitte zu zitieren, 

damit sie dort ihren Bierbecher „auf ex“ austrinken mögen und danach den leeren Becher auf den Kopf stülpen- peinlich, wenn der Becher doch noch  nicht ganz leer war.

Insgesamt eine eigenwillige Art des Gruppen-Humors. Man lernt Leute und Details vom Land kennen, aber man muss das sicherlich nicht jedes Wochenende tun.

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