Freitag, 14. Oktober 2011

Dorffest

Mein einhundertster  Post ist einem kulturellen Ereignis gewidmet:

Vor fast 1000 Jahren bewahrte in einem Dorf am Ho Tay ein Fischer seinen König vor einem Attentat. Als bescheidener Mensch lehnt er die ihm daraufhin zuteil werdenden vielen Ehrungen und gesellschaftliche Höherstellung ab. Er wollte lieber Fischer bleiben.

Heute ist dieses Dorf längst ein Stadtteil von Hanoi. Aber seine Bewohner verehren den Fischer immer noch in ihrem Dinh- dem Gemeindehaus. Und alljährlich findet zu seinem Todestag, dem 12.Oktober, ein Dorffest statt. 

 Als Einwohner dieses Stadtteiles  waren wir in diesem Jahr eingeladen, daran teilzunehmen.

Eingeleitet wurden die festlichen Aktivitäten  durch Hahnenkampf. Am Vortag gab es die ersten Kämpfe in einer „ Arena“, 

während es am Folgetag in drei Kampfplätzen richtig „ zur Sache „ ging. 
 Und – hinter vorgehaltener Hand erzählt- da spielen Wetteinsätze auch eine wichtige Rolle. Interessant zu beobachten, mit welcher Sorgfalt und Hingabe die Kampftiere von ihren „ Managern“ in den Pausen betreut wurden.
 


Am Vorabend gab es dann ein buntes Kulturprogramm. 
Den Anfang bildeten die Trommler, deren Übungsstunden uns schon Wochen zuvor fast täglich „ in den Ohren lagen“ ( Der Dinh ist in Luftlinie keine 200 m von uns entfernt)


Danach wechselten sich Chor, Sologesang und Tanzgruppe in bunter Folge ab.
Bemerkenswert, dass das alles – bis auf einige Solisten- Laienkünstler „aus dem  Dorfe“ waren.


 Und auch die Kleinsten aus dem Kindergarten durften nicht fehlen.

( Fortsetzung folgt)

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