Freitag, 14. Oktober 2011

Die Zeremonie

Der nächste Morgen stand schon „ in aller Frühe“ ab 7:30 im Zeichen der großen Zeremonie..
Wieder eröffneten die Trommlerinnen den Reigen.  
   Und dann wurde in einer langwierigen Zeremonie  dem Helden 
                                                   Das ist die Sympolfigur des zu Verehrenden

 gehuldigt. Diese Zeremonie ist für Jahre einstudiert und wird jährlich in gleicher Weise zelebriert.

 Nur der gewählte „ Anführer“ ( in Rot) wird dann  ausgewechselt, wenn er dieses Amt körperlich nicht mehr bewältigt.
Die Akteure– allesamt Laien aus dem Dorf- gaben in ihren Festkleidern ein farbenprächtiges Bild.
                                         Der Schuh des Anführers

Nach den Herren vollzogen auch die Damen ihr Ritual, begleitet von der Tanzgruppe.



 
Das Ganze lief sehr feierlich, aber eben auch typisch vietnamesisch- familiär ab. D.h. kleine organisatorischen Ungereimtheiten wurden gekonnt überspielt und auch für die Zigarette war noch Zeit.











Zwischenzeitlich nahm auch der Besucherstrom merklich zu. Man zahlt ja keinen Eintritt, sondern entrichtet eine Spende. Die Quittung kann man dann zusammen mit anderen Opfergaben auf dem Altar platzieren.


Diese reichten von den üblichen Keksen u.a. Snacks über Getränke  und Obst bis zu
„ fleischlichen Gaben“


Und neben den Zeremonien waren die Hahnenkämpfe im vollen Gange.

Die „Krönung“  und für manche Besucher scheinbar der wichtigste Anlass ihres Kommens bildete dann die Festtafel, an der die Spende teilweise wieder abgegessen bzw. abgetrunken werden konnte.


Insgesamt war dies ein hautnahes Erlebnis der lebendigen vietnamesischen Folkloristik!

Viel mehr Fotos gibt es demnächst in der Picasagalerie:
https://picasaweb.google.com/Guenter.Lohse/DorffestUndZeremonie?authkey=Gv1sRgCLSI-Y6PjPKQBA

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