Der nächste Morgen stand schon „ in aller Frühe“ ab 7:30 im
Zeichen der großen Zeremonie..
Wieder eröffneten die Trommlerinnen den Reigen.
Und dann wurde in einer langwierigen
Zeremonie dem Helden
Das ist die Sympolfigur des zu Verehrenden
gehuldigt. Diese
Zeremonie ist für Jahre einstudiert und wird jährlich in gleicher Weise
zelebriert.
Nur der gewählte „ Anführer“ ( in Rot) wird dann ausgewechselt, wenn er dieses Amt körperlich nicht mehr
bewältigt.
Die Akteure– allesamt Laien aus dem Dorf- gaben in ihren
Festkleidern ein farbenprächtiges Bild.
Der Schuh des Anführers
Nach den Herren vollzogen auch die Damen ihr Ritual,
begleitet von der Tanzgruppe.
Zwischenzeitlich nahm auch der Besucherstrom merklich zu. Man
zahlt ja keinen Eintritt, sondern entrichtet eine Spende. Die Quittung kann man
dann zusammen mit anderen Opfergaben auf dem Altar platzieren.
Diese reichten
von den üblichen Keksen u.a. Snacks über Getränke und Obst bis zu
„ fleischlichen Gaben“
Und neben den Zeremonien waren die Hahnenkämpfe im vollen
Gange.
Die „Krönung“ und
für manche Besucher scheinbar der wichtigste Anlass ihres Kommens bildete dann
die Festtafel, an der die Spende teilweise wieder abgegessen bzw. abgetrunken
werden konnte.
Insgesamt war dies ein hautnahes Erlebnis der lebendigen
vietnamesischen Folkloristik!
Viel mehr Fotos gibt es demnächst in der Picasagalerie:
https://picasaweb.google.com/Guenter.Lohse/DorffestUndZeremonie?authkey=Gv1sRgCLSI-Y6PjPKQBA
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