ist eine Touristen- Hochburg – fast ausschließlich für
vietnamesische Urlauber.
In den ersten drei Straßen –Zeilen vom Strand her reiht sich Hotel an Hotel. Eine
km-lange Promenade ist gesäumt von „
Strandbars“. Deren Betreiber, die Inhaber vieler kleiner
„ Souvenir -Lädchen
billigster Sorte“ und die Fahrer oder Fahrerinnen von über 200 Elektro-Cars
buhlen um die Gunst der Touristen. Der lange Strand ist sehr flach.
An den Bars
warten auch Liegestühle mit Sonnenschirm auf die Gäste- gegen Gebühr natürlich (
25.000 VND). An einer Stelle können Jet-Ski ausgeliehen werden.
Stellen- und zeitweise ist in der Nähe der Hotels tüchtiger
Betrieb am Strand und im Wasser.
Etwas außerhalb wird es dann ruhiger und man findet auch
Einsame Gäste beim Meditieren(?)
oder „vierbeinige Strandräuber“
So richtig gemütlich ist die ganze Atmosphäre eigentlich
nicht. Das liegt auch mit am Wasser: zwar warm, aber eben auch nicht sehr
sauber. Die vielen Flüsse und Flüsschen bringen sicher genügend schwebende
Bestandteile ins Meer. De große Fluss
Ma, der ca. 8 km nördlich ins Meer mündet, zeigte sich noch als „einzigste
Lehmbrühe“ und erstaunlicherweise
fanden wir am ganzen Strand noch jede Menge von Wasserhyazhinten, die ja nur
aus dem Binnenland stammen können. 2009
war das Meer auch nicht so sauber. Das hatten wir mit den stärkeren Winden
erklärt, die den flachen Sandstrand stark aufwirbelten. Aber der Fluss war nach
unserer Erinnerung im November recht klar….
Am Strand läuft man ca. 4 km nordwärts bis zum Van
Chai-Ressort ( unserem Quartier 2009).
Hier erhält man vormittags eine kostenlose Lehrstunde über
das harte Leben der Strandfischer. Wir beobachten das Anlanden bzw. Auslaufen
der Boot bei Flut,
den Transport der Boot zum sicheren Liegeplatz
und des
Sortieren der meist nicht zu üppigen Fangausbeute.
An Land gebracht
wird so ziemlich alles, was im Meer lebt:
kleinste bis mittlere Fische, Garnelen, Quallen und
Muscheln.
Aber selbst der Strand wird noch ausgebeutet- hier werden
kleinste Muscheln gesammelt , getrocknet und dann zu Fischfutter verarbeitet(?)
Es ist schon erstaunlich, mit welchen „ Nussschalen“
aus Bambus geflochten und geteert
oder aus Bambusstämmen und Styropor in der Art eines Floßes
und mit welcher
minimalen technischen und nautischen Ausstattung die Männer in die See stechen.
Ein Liebhaber musealer Motore und Kupplungen käme hier auch
noch auf seine Kosten.
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