Dienstag, 25. September 2012

Sam Son


 ist eine Touristen- Hochburg – fast ausschließlich für vietnamesische Urlauber.
In den ersten drei Straßen –Zeilen vom Strand her   reiht sich Hotel an Hotel. Eine km-lange  Promenade ist gesäumt von „ Strandbars“. Deren Betreiber, die Inhaber vieler kleiner
 „ Souvenir -Lädchen billigster Sorte“ und die Fahrer oder Fahrerinnen von über 200 Elektro-Cars buhlen um die Gunst der Touristen. Der lange Strand ist sehr flach.



An den Bars warten auch Liegestühle mit Sonnenschirm auf die Gäste- gegen Gebühr natürlich ( 25.000 VND). An einer Stelle können Jet-Ski ausgeliehen werden.
Stellen- und zeitweise ist in der Nähe der Hotels tüchtiger Betrieb am Strand und im Wasser.
Etwas außerhalb wird es dann ruhiger und man findet auch
Einsame Gäste beim Meditieren(?)

 oder „vierbeinige Strandräuber“

  
So richtig gemütlich ist die ganze Atmosphäre eigentlich nicht. Das liegt auch mit am Wasser: zwar warm, aber eben auch nicht sehr sauber. Die vielen Flüsse und Flüsschen bringen sicher genügend schwebende Bestandteile ins Meer.  De große Fluss Ma, der ca. 8 km nördlich ins Meer mündet, zeigte sich noch als „einzigste Lehmbrühe“  und erstaunlicherweise fanden wir am ganzen Strand noch jede Menge von Wasserhyazhinten, die ja nur aus dem Binnenland stammen können.  2009 war das Meer auch nicht so sauber. Das hatten wir mit den stärkeren Winden erklärt, die den flachen Sandstrand stark aufwirbelten. Aber der Fluss war nach unserer Erinnerung im November recht klar….

Am Strand läuft man ca. 4 km nordwärts bis zum Van Chai-Ressort ( unserem Quartier 2009).
Hier erhält man vormittags eine kostenlose Lehrstunde über das harte Leben der Strandfischer. Wir beobachten das Anlanden bzw. Auslaufen der Boot bei Flut



den Transport der Boot zum sicheren Liegeplatz 





und des Sortieren der meist nicht zu üppigen Fangausbeute.












An  Land gebracht wird so ziemlich alles, was im Meer lebt: 
kleinste bis mittlere Fische, Garnelen, Quallen und Muscheln.
Alles unverwertbare bleibt am Strand liegen, darunter auch Kofferfische













Aber selbst der Strand wird noch ausgebeutet- hier werden kleinste Muscheln gesammelt , getrocknet und dann zu Fischfutter verarbeitet(?)












Es ist schon erstaunlich, mit welchen „ Nussschalen“
aus Bambus geflochten und geteert

oder aus Bambusstämmen und Styropor in der Art eines Floßes










 und mit welcher minimalen technischen und nautischen Ausstattung die Männer in die  See stechen.
Ein Liebhaber musealer Motore und Kupplungen käme hier auch noch auf seine Kosten.
  





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen