Hier in Vietnam entdecken wir immer wieder Berufstände, die
wir in Deutschland überhaupt nicht oder in dieser Form nicht kennen:
„Kohlenmunk“
nein, hier ist nicht der Peter Munk gemeint, den wir aus
Wilhelm Hauff`s „ Kaltem Herz“ kennen.
Dieser Berufsstand hier ( hauptsächlich Männer, aber ich
habe auch schon vereinzelt Frauen gesehen) bringt zu den vietnamesischen
Haushalten die Kohlen-Schamotte –Steine,
mit denen diese ihre Schamotte-Öfchen heizen, um Ihre
Mahlzeiten zu bereiten.
Schuhputzer
Diesen Beruf kennen wir ja aus verschiedenen Urlaubsländern.
Und auch in Frankfurt auf dem Hauptbahnhof hatte ich vor Jahren einen
beobachtet, der auf einen teilstationären Stand nahezu thronte ( ein Türke??) und seine Dienst
anbot.
Auch hier ziehen
ausschließlich Männer mit ihrer Minimal-Ausrüstung durch die Straßen –in
der Altstadt von Hanoi können sie z.T sogar ganz schön lästig werden.
Sie kommen aber auch ins Haus, um dann vor Ort den
familiären Schuhbestand zu pflegen. Der
Hausherr oder die Hausfrau hockt dann zu einem Schwätzchen daneben .
Straßenfriseure
sind schon fast aus
dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken.
Ob – wie hier- an einem Baum oder an einer Mauer ( u.a. auch
an der Ostseite des Literaturtempels) – sie haben offensichtlich ihre
Stammplätze und sicherlich/ vielleicht auch ein Stammpublikum .
Und das Geschäft „ boomt“…
Mobile StraßenverkäuferInnen
Sie ziehen Tag für Tag durch mit ihren Lasten die Straßen..
Das Bild der Frau mit der Tragestange und den zwei
Bambuskörben hat doch sicher jeder Vietnam-Reisende in seinem Speicher.
Sie ( hauptsächlich Frauen , seltener Männer) kommen aber auch mit dem Fahrrad oder Karren
daher und bieten allerhand „ Hauskram“ feil.
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