Samstag, 4. Februar 2012

Banh chung


Das ist er nun- der Banh chung, traditioneller Reiskuchen

Ein eminent wichtiger Bestandteil der vietnamesischen Tet- Seeligkeit.
Schwer liegt er- erst beim Tragen und dann im Magen. Die Bestandteile - Reis, fettes Schweinefleisch, Gewürze und „ Nuc mam (( Fischsoße) – lassen ihn nicht gerade in die Kategorie „ diätische Nahrungsmittel“ einordnen. Lästernde Zungen behaupten, dass das beste am Banh sei, dass man beim Verzehr viel Schnaps dazu trinken müsse

Es ist vergleichbar mit der Tradition des Weihnachtsstollens in vergangenen Zeiten:
Man kann ihn kaufen. Aber wer etwas auf sich hält, bereitet ihn selbst zu.
Und das „ artet wohl auch fast zu einer Zeremonie aus“, die auch mit langer Kochzeit verbunden ist.
Dien- unser vietnamesischer Freund- hatte uns eingeladen,  beim Zubereiten des Banh beizuwohnen- Er sprach von einer „ Nachtschicht“
Leider fand dies aber am Abend vor unserer Abreise nach Myanmar statt, so dass wir uns dieses Erlebnis entgehen lasse mussten- Vielleicht klappt es im nächsten Jahr…

Aber als bei Veras Kolleginnen bekannt wurde, dass ich nach Deutschland fahre, brachten sie dann zusätzlich zum offiziellen Geschenk- Banh chung auch noch einiger dieser „ essbaren grünen Ziegelsteine“ an. Damit ich wenigsten „etwas Richtiges“ mit nach Deutschland nehmen kann
Na dann: chúc ăn ngon!   ăn ngon miệng nhé!

Wer noch mehr dazu wissen will, findet hier viele Details:
en.wikipedia.org/wiki/Bánh_chưng

4 Kommentare:

  1. Hi Günter! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Mit einem guten Lua Muoi Vodka (45%!) schmeckt der Banh Chung richtig gut. Besonders wenn man Kim Chi dazu ißt, oder sich eine Chili-Soya Soße mischt. Voriges Jahr fand ich die New Year Cakes eher langweilig, aber in diesem Jahr haben wir uns mehrere Tage davon ernährt (solange der Schnaps hält ...;-))
    Auch in Scheiben geschnitten und gebraten sind sie ganz lecker...

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    1. Danke , für den Hinweis- werde es probieren, allerdings mit anderen harten Sachen, denn Lua Muoi habe ich nicht mitgenommen.
      Viele Grüße aus dem kalten Deutschland bei 14 Grad, aber Minus!!!!
      Günter

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  2. Und das mit dem Schneiden!, Das darf nur mit den Bastfäden gemacht werden, etwa so wie man Lehm mit einem Draht teilt... und dann müssen unbedingt 8 Stückchen bei rauskommen, das vietnamesische Leben kann kompliziert sein.
    Viel Spaß in Deutschland. Und beschwerst du dich noch mal über die Hanoier Kälte?
    Dein Myanmar-Blog gefällt mir gut, so schöne Bilder!
    Liebe Grüße
    Heike

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  3. Natürlich werde ich mich wieder über die Kälte in Hanoi beschweren, denn hier ist es ja wenigstens mollig warm in den Räumen und Häuser - wenn man alle Heizkörper davon " überzeugt hat", dass sie nach langer Untätigkeit auch wieder arbeiten müssen- d.h wenn man sie entlüftet hat
    Danke für das Lob zum Myanmar-Blog- da kommen noch einige Beiträge mit vielen Bildern.
    Lg
    Günter

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