Am Sonnabend Nachmittag regnete es mal nicht und die
Temperaturen lagen bei angenehmen 24 Grad- Gelegenheit zu einem Spaziergang.
Wenn man in Hanoi mal richtig laufen will, ohne über
„Pho-Buden“ mit Plastehöckerchen, Mopeds oder sonstige Hinternisse zu stolpern,
dann bieten sich einige Parks an.
Und so statteten wir dem Park mit dem Wohnhaus von Ho Chin
Minh einen Besuch ab.
Hier hat man sogar die Gelegenheit, das Präsidenten-Palais
zu fotografieren, was ja von der Straßenseite aus verboten ist – einige
Touristen waren seinerzeit „ganz wild“ darauf
( Leider ist die Vorderfront momentan eingerüstet- deshalb
hier eine sicher seltenere Aufnahme von der Rückfront.)
Ja , und „Bac Ho“ saß sogar im Garten , bereit zu einer
Audienz…
Beide Häuser,
das Haus, in dem er von 1954 bis 1958 lebte,
und besonders das historische Gartenhaus auf
Stelzen, gaben Einblick in die bescheidene Lebensweise des Präsidenten.
Der Park selbst ins angenehm ruhig, wenn man etwas abseits
des „Touristen run way“ geht. Botanisch interessierte finden hier viele beschilderte Bäume- da muß ich noch mal bei
besserem Foto-Licht hin!
Und im Umfeld des Mausoleums fallen die vielen, weiß
gekleideten Ehrenposten auf. Deren gelangweilte Haltung und Bewegungen haben
aber mit denen eines Ehrenpostens wenig zu tun…
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