Fischreihern, die in respektabler Entfernung
ihre Kreise ziehen, dringen nicht bis an unsere
Ohren. Nur leise plätschern die Ruder im Wasser….
Zusammen mit drei anderen Booten, auf denen die anderen Freundespaare unserer kleinen Reisegesellschaft sitzen, gleiten wir durch Wasserpflanzen, Schilfgras und Kalksteinfelsen.
Ragt da vorn nicht
eine große
Hundeschnauze aus dem Wasser??
Ragt da vorn nicht
eine große
Hundeschnauze aus dem Wasser??
Nun sind wir ganz eingeschlossen von hohen Felswänden.
Bizarre Formen hat das Wasser über Jahrhunderte aus dem Felsen ausgespült.
Weiter geht die Tour. Da vorn
scheint ein großes Loch im Felsen
zu sein- da wollen wir doch
nicht etwas hinein???
Doch, aber nun wird es eng und es heißt: „ Köpfe einziehen!!!“
scheint ein großes Loch im Felsen
zu sein- da wollen wir doch
nicht etwas hinein???
Doch, aber nun wird es eng und es heißt: „ Köpfe einziehen!!!“
Auch diese „ Gefahr“ meistert unsere Ruderin und gemächlich geht’s zurück zur
Anlegestelle, wo auch das Ein- und Aussteigen keine größere Herausforderung darstellt.
Leider hatten wir auf dieser Tour nicht das Glück, auch die Languren zu beobachten.
Diese romantische und erholsame Bootstour führt uns durch Van Long in der sog.
„ Trockenen Ha Long- Bucht“.
Drei organisierte Ausflugstouren ( meist in Verbindung mit dem Besuch der alten Kaiser-Tempel in Hua Lu) werden in dieses Gebiet ca. 80 km südlich von Hanoi angeboten:
- nach Tam CoC ( darüber haben wir schon im vergangenen Jahr berichtet- stark
touristenlastig und kommerzialisiert.
- nach Kenh Ga – einem Fischerdorf auf dem Fluss und eben
- nach Van Long ( der historische Name bedeutet soviel wie „ fliegender Drache in den Wolken“
Dieses Gebiet umfasst ca. 3.000 ha. In der Vergangenheit bildete es ein Frischwasser- Reservoir für die alte Kaiserstadt Hua Lu.
Heute leben hier ungefähr 1.700 Menschen, die zumeist der ethnischen Gruppe der Kinh angehören.
Seit geraumer Zeit wird versucht, einen sanften Öko- Tourismus zu entwickeln, was bisher scheinbar gelungen ist. Die Bootsanlegestelle ist simpel; keine aufdringlichen Händler- möge es so bleiben!!!
z.B. wenn das Geflecht der Wasserpflanzen
so dicht ist, dass sogar kleine Gassen
freigeschnitten werden müssen.
In Zusammenarbeit mit der Primaten- Station
im Cuc Phuong- Nationalpark wurden hier Delacour- Languren re-naturalisiert und sind sogar heimisch geworden. Diese gehören zu den am meisten von Aussterben bedrohten Affenarten. Weltweit soll es wohl nur ca. 200 Tiere geben.
Ein „ happy couple“ hatte sie 10 Tage vorher sogar gesichtet.
Uns bleibt leider nur ein Foto aus dem u.a. Bericht.
Noch ein Unterschied zu Tam Coc: in dem Restaurant am Eingang des Gebietes herrscht zwar auch Betriebsamkeit, aber es gibt schmackhaftes authentisches Essen!
Wer mehr über dieses Gebiet lesen möchte, findet hier ausführliche Informationen:
http://www.cenesta.net/icca/images/media/grd/van_long_vietnam_report_icca_grassroots_discussions.pdf
Und wie immer gibt’s in der Galerie noch mehr Bilder.

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